Mordfall in Rendsburg

Prostituierte (40) getötet - Polizei sucht auf Friedhof nach Spuren

Ermittlungen nach Tod einer Frau in Rendsburg
Ermittlungen nach Tod einer Frau in Rendsburg
© dpa, Gregor Fischer, fis cul

14. Oktober 2020 - 10:33 Uhr

Tot in Wohnung aufgefunden

Findet die Polizei auf dem Friedhof von Rendsburg (Schleswig-Holstein) eine neue Spur? Noch immer suchen die Ermittler nach Hinweisen im Fall der toten Prostituierten Leyhan Feim Veith. Ein Bekannter hatte die 40-Jährige Ende September tot in ihrer Wohnung gefunden. Die Polizei gründete eine Mordkommission, befragte Nachbarn, sicherte Spuren in der Wohnung der Toten – bislang ohne Erfolg. Jetzt haben die Polizisten mit mehreren Gruppen aus einer Hundertschaft den angrenzenden Friedhof durchsucht.

3.000 Euro Belohnung

Quelle: Polizeidirektion Kiel
Das Opfer Leyhan Feim Veith Rendsburg.

"Es hat Hinweise gegeben, dass wir hier Beweise finden könnten", so Polizeisprecher Magnus Gille. "Der Tatort liegt direkt gegenüber vom Friedhof. Wir haben Hinweise darauf, dass sich die Getötete hier kurz vor der Tat aufgehalten haben könnte." Veith sei gewaltsam zu Tode gekommen, sage der Polizeisprecher. Nähere Angaben zu Tathergang oder Todesursache kann die Polizei nicht machen, da es sich um Täterwissen handeln könne.

Zur Aufklärung der Tat bittet die Polizei weiterhin die Bevölkerung um Mithilfe. Dazu haben die Ermittler ein Foto der Getöteten herausgegeben und für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat führen, eine Belohnung von 3.000 Euro ausgesetzt. Veith wurde am 28. September tot in ihrer Wohnung entdeckt. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Frau in der Nacht zu Sonnabend getötet worden ist. Insbesondere Zeugen, die seit dem 24. September Kontakt zu ihr hatten und sie noch lebend gesehen haben, sind aufgerufen, sich zu melden. Auch wer am betreffenden Wochenende im Bereich des Tatorts etwas Auffälliges beobachtet hat, soll dies den Ermittlern mitteilen. Veith war häufig mit ihrem Chihuahua zu sehen.