Reich werden: Jeder Dritte würde dafür ein Jahr auf Sex verzichten

Junges Paar im Bett
© picture-alliance/ ZB, Jörg Lange

14. September 2016 - 9:25 Uhr

Geld regiert die Welt - und unser Privatleben

Sind wir Deutschen ein Volk von Sparfüchsen? Offenbar ja. Das zeigt eine repräsentative Umfrage des Marktforschungs- und Beratungsinstitut 'YouGov'. Wir lieben unser Geld und wollen es deshalb am liebsten für uns behalten. Zwei Drittel der Befragten (67 Prozent) bezeichnen sich selbst als sparsam und 94 Prozent sind der Meinung, dass die Vermittlung von Sparsamkeit an den Nachwuchs ein wichtiger Teil der Erziehung sei, so das Ergebnis der Befragung von 200.000 Mitgliedern der YouGov Online-Community.

Plötzlich Millionär – Ein Drittel würde dafür ein Jahr auf Sex verzichten

67 Prozent der Befragten gaben an, dass sie noch glücklicher wären, wenn sie das Doppelte ihres aktuellen Gehalts verdienten - auch, um noch mehr Geld auf die hohe Kante legen zu können.

Eine Million Euro scheint für viele Deutsche so interessant zu sein, dass sie dafür auf manch' eine Annehmlichkeit verzichten würden. Ein Drittel der Befragten (39 Prozent) würde für diesen Batzen Geld sogar ein Jahr lang auf Sex verzichten! Ein Viertel (27 Prozent) gäbe für den gleichen Zeitraum freiwillig den Führerschein ab. Und auch mit dem eigenen Leben würden die Deutschen zahlen: Fast jeder zehnte der Deutschen (7 Prozent) würde für eine Million Euro drei Jahre früher sterben wollen.

Streit mit dem Partner? Oft ist das Geld schuld

Es scheint fast so, als sei Geld das Wichtigste im Leben der Deutschen, doch die Umfrage zeigt auch, dass der eigene Wohlstand mit 36 Prozent nur auf Platz sechs landet. Einen höheren Stellenwert im Leben der Deutschen haben unter anderem Gesundheit (85 Prozent), Familie (77 Prozent) und Freunde (59 Prozent).

Trotzdem ist Geld auch im sozialen Umfeld ein Thema: 35 Prozent der Befragten streiten sich mit ihrem Partner wegen Geldmangels.