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Regionalverband wirbt für Seilbahnen in Frankfurt

Der Regionalverband Frankfurt/RheinMain wirbt dafür, Pendler mithilfe von Seilbahnen durch Frankfurt zu transportieren. Reisende könnten am Stadtrand parken und per Seilbahn zu Stationen des Öffentlichen Personennahverkehrs befördert werden. Mit Blick auf drohende Fahrverbote für Dieselfahrzeuge in Frankfurt, sei dies ein innovativer Ansatz, wie es in einer Mitteilung vom Freitag hieß. Als Beispiele für solche Projekte nennt der Verband die Seilbahnen in London oder Singapur. "Wir brauchen jetzt ganz neue Lösungsmodelle, die vor allen Dingen auch schnell zu realisieren sind", heißt es in der Mitteilung. Dies sei gegeben.

Ein Sprecher des Verbands bezeichnete den Vorschlag am Freitag als "Denkanstoß". Gleichwohl sind die Vorschläge des Regionalverbands konkret. So werden der Waldparkplatz an der Commerzbank-Arena sowie die Raststätte "Taunusblick" an der Autobahn 5 als mögliche Stationen für eine Seilbahn genannt. Die Standorte lägen für den Pendlerverkehr günstig und böten ausreichend Platz für Parkhäuser. Von dort aus könnten Pendler zu innerstädtischen Haltestellen gelangen.

Ein Sprecher der Stadt Frankfurt wollte sich zunächst nicht zu den Vorschlägen äußern. Der geschäftsführende Direktor des hessischen Städtetags, Stephan Gieseler, bewertete den Vorschlag positiv. Zwar müsse man eine solche Idee auf Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit prüfen. "Grundsätzlich kann ein solcher Vorschlag für einen wichtigen Impuls sorgen. Die Idee, den ÖPNV attraktiver zu gestalten, ist jedenfalls nicht verkehrt", sagte Gieseler.


Quelle: DPA

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