Regional und unverpackt: Wie Politiker Ressourcen schonen

Malu Dreyer (SPD), Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz. Foto: Andreas Arnold/dpa
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27. Dezember 2019 - 7:30 Uhr

Hybrid-Auto und Fahrrad sowie regionale Lebensmittel ohne Plastik: Viele Politiker in Rheinland-Pfalz wollen beruflich und privat 2020 stärker auf den Klimaschutz achten. Dabei setzten sie aber unterschiedliche Schwerpunkte, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab.

Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) freut sich, dass das Thema Klimaschutz nicht zuletzt durch die jungen Menschen der "Fridays for Future"-Bewegung in den Fokus gerückt ist. Eine bewusstere Lebensweise sei für sie persönlich ganz wichtig. "Ich esse gerne, aber bewusst und eher selten Fleisch", sagte Dreyer der Deutschen Presse-Agentur. "Wir kaufen häufig saisonale Lebensmittel aus der Region, um damit die lokalen Produzenten zu unterstützen, und wir achten auf fair gehandelte Produkte, damit die Bauern für ihre Arbeit einen fairen Preis und ein ausreichendes Einkommen erzielen", berichtete die SPD-Politikerin.

Volker Wissing versucht "möglichst im Einklang mit Natur und Umwelt zu leben". Konkret bedeute dies: "Ich bevorzuge zum Beispiel regionale und vor allem saisonale Produkte beim Einkauf, ich achte darauf, woher die Produkte kommen", sagt der FDP-Politiker.

Oppositionsführer Christian Baldauf will auch auf Verpackung verzichten. "Das beginnt schon auf dem Wochen- oder im Supermarkt. Da brauche man keine Plastiktüte, sondern kann einen wiederverwendbaren Beutel mitbringen", betont der CDU-Fraktionsvorsitzende. "Das ist für mich auch das großen Thema der 2020er."

Quelle: DPA