In der Schweiz gibt es einem Zeitungsbericht zufolge jetzt eine Regierungs-Mehrheit für den mittelfristigen Ausstieg aus der Atomkraft. Dies ergebe sich nach der Meinungsschwenk von Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann, der bisher gegen einen Verzicht auf Atomstrom gewesen sei, berichtete die Schweizer 'SonntagsZeitung'. Der FDP-Politiker hatte dem Blatt gesagt, neue Atomkraftwerke seien "nicht mehr möglich". Es brauche eine Neuorientierung, um mittelfristig weg vom Atomstrom und hin zu Alternativen zu kommen. Ein solcher Ausstieg sei wirtschaftlich möglich, werde aber vielleicht 30 Jahre brauchen. Ein Engagement für erneuerbare Energien biete dabei für die Wirtschaft eine Chance. Die Schweiz hat aktuell fünf Atomkraftwerke.