Regenfälle überfluten türkische Provinz - sieben Menschen vermisst, vier davon sind Kinder

19. Juli 2019 - 21:29 Uhr

Vier der Vermissten sind Kinder +++ Erdrutsche blockieren Straßen

Zum zweiten Mal in 20 Jahren ist die türkische Provinz Bolu von einer verheerenden Naturkatastrophe heimgesucht worden. 1999 löschte ein schweres Erdbeben ganze Dörfer in der Region aus, jetzt haben am Mittwoch heftige Überschwemmungen die Stadt Düzce und die Ortschaft Cumayeri komplett unter Wasser gesetzt. Mindestens sieben Menschen sind vermisst - vier davon sind offenbar Kinder.

Straßen nach Steinschlägen blockiert

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Dieser Fluss konnte das Wasser nicht mehr führen. Mehrere Orte wurden überflutet.

Nach den Fluten gelten sieben Menschen als vermisst. Dies bestätigte der türkische Innenminister Suleyman Soylu. Er sagte auch, die Rettungskräfte hätten 135 Menschen gerettet. 212 Bewohner von gefluteten Häusern warteten noch auf die Hubschrauber, die sie retten sollen.

Ein Fluss in der Provinz Bolu war durch krasse Regenfälle so über die Ufer getreten, dass ganze Ortschaften in der Provinz überflutet wurden. Die Straßen sind nach Steinschlägen und Erdrutschen teilweise blockiert. Das erschwert die Arbeiten der Rettungsdienste.