Red Bull lässt die Kirche im Dorf - Vorfreude auf 2017

Christian Horner, Red Bull
Red-Bull-Teamchef Christian Horner mahnt trotz gutem Saisonstart zur Bescheidenheit.
Getty Images, Bongarts

Nach der tollen Punkteausbeute mit zwei 4. Plätzen von Daniel Ricciardo in Australien und Bahrain tritt Red Bull auf die Euphoriebremse. "Die kommenden Rennen werden nicht ganz einfach für uns, bis wir das Upgrade von Renault erhalten", sagte Teamchef Christian Horner bei 'formula1.com'.

Dennoch stehe das "deutlich besser da als noch vor einem Jahr. Beim Motor wurden große Fortschritte gemacht, 2017 kommt eine Änderung im Reglement auf uns zu. Wir sind dabei, wieder Boden auf die Spitze gut zu machen", so Horner.

Dass es nach der katastrophalen Vorsaison wieder läuft, sei auch die F1-Rückkehr von Renault, die mit dem gleichen Motor wie die 'Bullen' an den Start gehen. "Ich glaube, die Tatsache, dass Renault wieder mit einem eigenen Team vertreten ist, hat frische Entschlossenheit und ein Gefühl der Dringlichkeit zurückgebracht. Im letzten halben Jahr ist da sehr viel gemacht worden."

Noch besser soll es für das Team aus Milton Keynes dann im kommenden Jahr werden, wenn sich das Reglement grundlegend ändern wird. "Wir waren schon immer dann gut, wenn beim Chassis die Regeln geändert wurden. Wir schätzen solche Herausforderungen", sagte Horner: "Es ist die Rede von mehr Abtrieb, von zusätzlichem mechanischen Grip. Die Autos sollen aggressiver aussehen, die Fahrer sollen damit wieder kämpfen müssen. Die Regeln gehen nicht ganz so weit, wie wir uns das gewünscht hatten, es ist ein Kompromiss. Das ist besser als Stillstand."