Große-James-Bond-Aktion

Red Bull - in Silverstone mit der "Lizenz zum Siegen"?

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13. Juli 2019 - 9:59 Uhr

1.007 Grand Prix der Geschichte

Max Verstappen und Pierre Gasly sind in Silverstone "im Auftrag ihrer Majestät" unterwegs. Aber haben sie aus Österreich auch die "Lizenz zum Siegen" mitgebracht?

Ausfahrbaren Klingen für Verstappens Red Bull?

Auf den Red-Bull-Rennern der beiden prangt beim Heimrennen in großen Ziffern "007" - und das gleich mehrfach: auf der Vorderseite des Heckflügels, an der Cockpitseite und am HALO-Bügel.

Aston Martin Red Bull Racing lautet der komplette Name des unweit von Silverstone in Milton Keynes beheimateten Teams. Und von Aston Martin stammen auch die legendären James-Bond-Autos. Im November soll der 25. Teil der Reihe in die Kinos kommen. Dafür wird beim Großbritannien-GP kräftig die Werbetrommel gerührt.

Neben der "007"-Beschriftung sind auf den Heckflügeln bekannte Nummernschilder aus den Bond-Filmen lackiert. Auf dem Auto von Verstappen steht das Kennzeichen des Aston Martin DB5 aus dem Kult-Film "Goldfinger" (1964).

Der war bestückt mit zwei Browning-MGs, ausfahrbaren Klingen, Funktelefon, Radaranlage, Schleudersitz, Ölspray hinter den Rücklichtern, Rauchwand aus den Endrohren, Rammaufsätzen sowie Krähenfüßen, die aus der Rücklichteinheit geworfen werden konnten. Funktelefon und Radar sind immerhin auch in Verstappens F1-Auto eingebaut …

NORTHAMPTON, ENGLAND - JULY 10: The 007 special livery of the Red Bull Racing RB15 is seen in the garage during previews ahead of the F1 Grand Prix of Great Britain at Silverstone on July 10, 2019 in Northampton, England. (Photo by Mark Thompson/Gett
"007 - im Auftrag ihrer Majestät"
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Den Boliden von Gasly ziert das Nummernschild des Aston Martin V8 aus "Der Hauch des Todes" (1987). Die Boxen des Red-Bull-Teams sollen an das MI6-Labor von Technik-Spezialist "Q" erinnern.

Dass die Marketingaktion ausgerechnet beim Großbritannien-GP läuft, kommt nicht von ungefähr: Es ist der 1.007 Grand Prix der Formel-1-Geschichte.

"Jetzt beim 1.007. Rennen James Bond zu feiern, war einfach eine Gelegenheit, die wir nicht auslassen konnten", sagte Red-Bull-Teamchef Christian Horner. "Vor allem auch wegen unserer Verbindung zu Aston Martin. Die Marke ist untrennbar mit Bond verbunden und die Autos in den Filmen sind zu Legenden geworden."