Red Bull hat schlechte Erinnerungen an Südkorea

Mark Webber baute 2010 in Südkorea einen spektakulären Unfall
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13. Oktober 2011 - 16:34 Uhr

Schon am kommenden Wochenende gibt die Formel 1 weiter Gas. Sebastian Vettel ist gar nicht richtig zum Feiern gekommen, da muss er sich schon wieder voll auf den Großen Preis von Südkorea konzentrieren.

Für den frisch gebackenen Doppel-Weltmeister geht es in Yeongam (Rennen am Sonntag ab 8.00 Uhr MESZ hier im Live-Stream) einerseits darum, seinen Erfolg zu bestätigen und andererseits Wiedergutmachung zu betreiben. Denn an den Korean International Circuit hat Red Bull keine gute Erinnerung.

Sowohl Vettel als auch Teamkollege Mark Webber sahen bei der Premiere im vergangenen Jahr nicht die Zielflagge. Während der Australier in Runde 19 auf regennasser Fahrbahn einen spektakulären Crash mit Mercedes-Pilot Nico Rosberg baute (siehe Foto-Show), schied Vettel kurz vor Ende des Rennens in Führung liegend mit einem Motorschaden aus. Danach war sein WM-Traum vermeintlich geplatzt - das Ende vom Lied war jedoch, dass sich der Deutsche doch noch auf den letzten Drücker seinen 1. WM-Titel sicherte. "Wir haben immer noch vier Rennen, um in Ruhe zu lernen und zu entdecken. Auf diese Weise können wir sicherstellen, dass wir nächstes Jahr noch stärker und besser vorbereitet sein werden", so der alte und neue Weltmeister in Richtung Konkurrenz.

Vettels Konkurrenten wiederum sind mehr als nur heiß darauf, dem 24-Jährigen ab sofort gehörig in die Suppe zu spucken. Auch wenn der Titel in diesem Jahr futsch ist, wollen McLaren und Ferrari in der neuen Saison mächtig Dampf machen und Vettel wieder vom Thron stoßen. "Vettel mag der jüngste Doppel-Weltmeister aller Zeiten sein. Wir werden sehen, wer der jüngste Dreifach-Weltmeister wird", sagte Fernando Alonso der 'Marca'. Auch Japan-Sieger Jenson Button schickte eine Kampfansage mit. "Nächste Saison fahre ich wieder Vollgas für den WM-Titel", so der McLaren-Pilot.