Rechtsextremismus: Ikea trennt sich von Manager

14. Februar 2016 - 10:54 Uhr

Die Möbelhauskette Ikea und ein wegen Kontakten zu Rechtsextremen freigestellter Manager haben sich "einvernehmlich getrennt". Das berichtete eine Unternehmenssprecherin auf Anfrage. Ob der Mann auch nicht mehr als ehrenamtlicher Richter beim Arbeitsgericht Frankfurt am Main arbeiten darf, ist dagegen noch nicht entschieden.

Das hessische Justizministerium, das die Entlassung beantragt hatte, müsse sich nun bis zum 9. Januar zu der Stellungnahme des Beschuldigten äußern, sagte ein Sprecher des Gerichts. Dann werde die Präsidentenkammer entscheiden. Der Beschuldigte habe sich schriftlich zu den Vorwürfen geäußert und sich dabei ausdrücklich zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung bekannt, sagte der Gerichtssprecher.