Rebellen sterben bei Kämpfen in Kolumbien

Bei zwei Militäreinsätzen in Kolumbien sind mindestens 13 mutmaßliche Rebellen getötet worden. Acht Kämpfer der Guerillaorganisation ELN seien bei einer Operation im Department Arauca an der Grenze zu Venezuela ums Leben gekommen, sagte ein Heeressprecher. Medienberichten zufolge wurden acht weitere Rebellen festgenommen. Bei einem Einsatz im Department Meta wurden fünf Mitglieder der Rebellengruppe Farc getötet.

Trotz der laufenden Friedensverhandlungen hatten die linksgerichteten Guerillaorganisationen in den vergangenen Wochen zahlreiche Anschläge verübt. Die Farc sprengte mehrere Straßen und Brücken, während die ELN Ölpipelines angriff. Die Farc verhandelt seit Ende 2012 in Kuba mit der kolumbianischen Regierung über eine Beilegung des seit Jahrzehnten andauernden Konflikts. Mit der ELN laufen Vorgespräche für offizielle Friedensverhandlungen.