650 Beschäftigte verlieren ihren Job

Real schließt sieben Filialen: Diese Standorte sind betroffen

 Real-Markt in Düsseldorf-Bilk *** Real market in Düsseldorf Bilk
Real-Markt in Düsseldorf-Bilk *** Real market in Düsseldorf Bilk
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Gewerkschaft schlägt Alarm und warnt vor Job-Kahlschlag

Noch ist die Tinte unter dem Kaufvertrag für die Supermarktkette Real kaum getrocknet, da wird es ernst für die ersten Mitarbeiter des Unternehmens. Bis spätestens Mitte nächsten Jahres sollen sieben Geschäfte ihre Tore schließen. Insgesamt sind davon 650 Beschäftigte betroffen.

Real: Diese Städte treffen die Supermarkt-Schließungen

  • Bamberg (Bayern)
  • Deggendorf (Bayern)
  • Augsburg (Bayern)
  • Papenburg (Niedersachsen)
  • Bad Sobernheim (Rheinland-Pfalz)
  • Wildau (Brandenburg )
  • Rheine (Nordrhein-Westfalen)

Russischer Investor zerschlägt weite Unternehmensteile

Die Schließungen sollen mit den künftigen Real-Eigentümer, dem russischen Finanzinvestor SCP, besprochen sein. SCP hatte bereits kurz nach der Unterzeichnung des Kaufvertrages mit der Metro angekündigt, rund 30 Filialen mangels Zukunftsperspektiven schließen zu wollen.

Der Rest der Kette soll zerschlagen werden. Ein Großteil der 276 Real-Märkte soll an Wettbewerber wie Kaufland, Globus oder Edeka verkauft werden. Nur ein Kern von 50 Filialen soll noch 24 Monate unter dem Namen Real weitergeführt werden.

Bei der Gewerkschaft Verdi klingeln die Alarmglocken. „Das ist ein bitterer Tag für die Beschäftigten bei Real, und es sind wohl leider nicht die letzten schlechten Nachrichten nach diesem desaströs geführten Verkaufsprozess“, sagte eine Sprecherin. Die Gewerkschaft sieht nach früheren Angaben im Zuge der Übernahme bis zu 10.000 Arbeitsplätze in Gefahr.