Schlammschlacht bei Real Madrid

Spielerberater von Gareth Bale tobt: „Zinedine Zidane ist eine Schande“

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27. Juli 2019 - 12:19 Uhr

Wechseltheater um Gareth Bale

Diese Schlammschlacht ist gar nicht königlich: Real Madrid will sich von Fußballstar Gareth Bale trennen und lässt das alle Welt wissen. Real-Coach Zinedine Zidane verkündete mehrfach öffentlich, dass man den Waliser unbedingt abgeben wolle - was dem 30-Jährigen und seinem Berater so gar nicht gefällt.

Real will Waliser loswerden

Zidane
Gareth Bale spielt in den Planung von Zinedine Zidane keine Rolle mehr.
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Vor sechs Jahren kam Gareth Bale für die damalige Rekordsumme von 100 Millionen Euro zu Real Madrid - jetzt will der Club den Waliser loswerden und drängt auf einen Wechsel. Real-Coach Zinedine Zidane hatte öffentlich verkündet, dass man am Abschied des 30-Jährigen arbeite und gegenüber Journalisten gesagt: "Lasst uns hoffen, dass es bald passiert."

Für Bales Berater, Jonathan Barnett, ein Unding. "Zidane ist eine Schande", empörte er sich gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. "Er zeigt keinen Respekt für einen Spieler, der so viel für Real Madrid getan hat."

Die Antwort des Star-Trainers ließ natürlich nicht lange auf sich warten. Zidane bestritt einen respektlosen Umgang : "Ich habe niemanden nicht respektiert, am allerwenigsten Gareth", erwiderte der 47-Jährige. Ganz im Gegenteil: Die Spieler stünden für ihn an erster Stelle. 

Bale zum FC Bayern?

Fakt ist: Bale passt nicht ins System von Zidane und soll sich so schnell wie möglich einem anderen Verein anschließen. Laut Medienberichten ein heißer Kandidat: der FC Bayern München. Die Münchner suchen Verstärkung, aber Wunschspieler Leroy Sané kommt wohl nicht von Manchester City zurück nach Deutschland. Für Trainer Niko Kovac soll Bale aber aktuell kein Thema sein.

Auch über einen Wechsel nach China wird spekuliert: Nach Informationen der britischen Zeitung The Sun soll Peking Guoan Interesse haben. Der Hauptstadtclub soll bereit sein, Bale über eine Million Euro in der Woche zu bezahlen. Damit würde der Waliser der bestbezahlte Fußballer der Welt werden.