RB Leipzig unterstützt Solidaritätsaktion für Bundesligisten

Leipzigs Logo auf einer Eckfahne. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild
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26. März 2020 - 13:52 Uhr

RB Leipzig beteiligt sich an einer Solidaritätsaktion für Clubs aus der 1. und 2. Fußball-Bundesliga, die von der Coronavirus-Krise besonders schwer betroffen sind. Gemeinsam mit Bayern München, Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen stellen die Sachsen insgesamt 20 Millionen Euro zur Verfügung. Über die Kriterien zur Verteilung des Geldes soll das DFL-Präsidium befinden.

Die vier Champions-League-Teilnehmer verzichten zunächst auf ihren Anteil an noch nicht verteilten nationalen Medienerlösen der Deutschen Fußball Liga in der kommenden Saison. Dieser Betrag beläuft sich anhand des aktuellen Verteiler-Schlüssels auf rund 12,5 Millionen Euro. Die restlichen 7,5 Millionen Euro werden durch die vier Vereine aus eigenen Mitteln aufgestockt.

"Wir sind in guten und konstruktiven Gesprächen mit Bayern, Dortmund und Leverkusen übereingekommen, dass wir trotz der schwierigen Situation für jeden einzelnen Verein einen Beitrag leisten wollen für die Klubs, die es noch härter als uns getroffen hat und treffen wird", sagte RB-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff. Die Bundesliga sei ein großartiger Wettbewerb, der aus einer Vielfalt von 36 Vereinen bestehe, die in der Krise an einem Strang ziehen müssten, betonte der 44-Jährige.

"In solch einer Situation gibt es für uns unterschiedliche Verantwortlichkeiten: Das eine ist sicherzustellen, dass wir keine Personaleinschnitte vornehmen müssen und auch den Verein weitestgehend stabilisieren – zeitgleich wollen wir natürlich den Erhalt der Bundesliga gewährleisten und solidarisch unterstützen, wo wir können", sagte Mintzlaff.

Quelle: DPA