Razzien und Festnahmen

Coronavirus: China greift auf Wildtiermärkten durch

24. März 2020 - 10:50 Uhr

China zieht dauerhaftes Verbot in Erwägung

Die Anzeichen verdichten sich, dass die chinesische Regierung ein dauerhaftes Verbot des illegalen Handels mit Wildtieren durchsetzt. Auf jeden Fall greifen die Behörden entschlossener durch (mehr im Video). Zucht-Farmen wurden geschlossen und Händler festgenommen. Zu schwer hat das Land mit dem Coronavirus zu kämpfen. Und dieser ist nicht der Erste, der den Sprung vom Tier zum Menschen schaffte. Arnulf Koehncke, FB Leiter Artenschutz beim World Wildlife Fund (WWF) sieht den Grund für den Handel mit Wildtieren darin, dass es eine Art Statussymbol sei, teures Wildfleisch zu kaufen.

Bleibt abzuwarten, wie ernst es China mit der Umsetzung eines möglichen Verbots ist. Es ist allerdings Eile geboten, denn eine weitere Gefahr bedroht die Tierwelt. Nämlich dann, wenn der Coronavirus nun wiederum andere vom Aussterben bedrohte Wildtierarten befällt. Mehr im Video...

TVNOW-Doku: Stunde Null - Wettlauf mit dem Virus

Das Corona-Virus hält Deutschland und den Rest der Welt in Atem. Wie konnte es zur rasanten Verbreitung kommen und was bedeutet der Ausbruch für unseren Alltag? Warum Wissenschaftler schon lange vor dem Ausbruch vor dem Virus gewarnt haben, erfahren Sie in der TVNOW-Doku "Stunde Null - Wettlauf mit dem Virus".

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