Raus aus den Schulden: Hilfe für Dialysepatienten Matthias

18. Februar 2016 - 10:42 Uhr

Wegen fehlender Mietzahlungen Wohnung gekündigt

Für Familie P. aus Oldenburg änderte sich ihr bis dahin zufriedenes Lieben im Jahr 2006. Durch eine schwere Nierenerkrankung muss der damals 52-jährige Matthias für längere Zeit ins Krankenhaus, zudem verlieren beide Partner ihren Job. Das Paar ist gezwungen, seine Wohnung zu verkaufen. Kerstin findet zwar einen neuen Job, aber Matthias kann nicht mehr ins Berufsleben zurückkehren, stattdessen ist er täglich auf die Dialyse angewiesen.

Mit der Zeit machen Kerstin und Matthias immer mehr Schulden. Sie kaufen ein Auto auf Kredit, einen Fernseher und vieles andere mehr, ohne die Rechnungen bezahlen zu können. Von Monat zu Monat machen die beiden mehr und mehr Schulden. Die Summe wird immer unübersichtlicher. Dennoch sind die beiden überzeugt, den Überblick zu haben und wollen auf nichts verzichten. Als ihnen wegen fehlender Mietzahlungen die Wohnung gekündigt wird, rufen die P.'s Peter Zwegat zu Hilfe.

Peter Zwegat hat selbst als junger Mann auf einer Dialysestationen in Deutschland gearbeitet. Grade deshalb hat er von Anfang an einen ganz besonderen Bezug zu diesem Fall. Schnell wird ihm aber auch klar, dass der Schuldenberg erheblich höher als gedacht ist.

Nicht nur das: Das Auto der Familie ist ohne TÜV. Selbst die eigene Gesundheit hat Matthias vernachlässigt. Zudem hat Kerstin keinen adäquaten Job. Eine Menge zu tun, bevor sich Peter Zwegat um das kümmern kann, weshalb er eigentlich gerufen wurde: den verschuldeten Haushalt! Gerade weil Peter Zwegat weiß, dass ein Insolvenzverfahren für einen Dialysepatienten eine besondere Anstrengung bedeutet, versucht der Schuldnerberater ein Jahr lang ein solches zu verhindern, nur woher soll der Schuldnerberater das Geld für einen Vergleich nehmen?

Der Schuldnerberater setzt alles in Bewegung. Doch wird es am Ende reichen?