Rassistischer Überfall in Dresden

Inderin (35) wegen ihres Aussehens beleidigt und geschlagen

Jahresbilanz der Dresdner Verkehrsbetriebe
© dpa, Monika Skolimowska, wie

24. Juli 2020 - 13:56 Uhr

Frau wollte Inderin offenbar vor Straßenbahn schubsen

Am Dienstagabend ist es in Dresden an der Straßenbahnhaltestelle Stauffenbergallee zu einem rassistischen Überfall gekommen. Eine 37-jährige Frau soll eine Inderin angesprochen und sie wegen ihres Aussehens beleidigt haben. Als die 35-Jährige nach dem Handy griff, soll die Frau zugeschlagen und versucht haben, ihr das Handy wegzunehmen. Laut "Bild" soll die Täterin dann versucht haben, die Frau vor die Straßenbahn zu schubsen. Das soll ihr aber nicht gelungen sein.

Täterin griff anschließend Mann in Rollator an

Die Täterin soll dann einen Mann mit einem Rollator angegriffen haben. Sie habe ihm die Brille vom Gesicht gezogen und sie auf die Straße geworfen. Danach sei die Angreiferin geflüchtet, heißt es. Nun ermittelt der Staatsschutz. Die rassistisch angefeindete Frau ist laut Polizei in eine medizinische Einrichtung eingewiesen worden. "Nach Hinweisen aufgrund unseres Zeugenaufrufes richtet sich der Tatverdacht nun gegen eine 37-jährige russische Staatsbürgerin", so Thomas Geithner von der Dresdner Polizei.