Ermittlungen ganz am Anfang

Rassismus-Vorwürfe bei den Bayern: Staatsschutz schaltet sich ein

13. August 2020 - 12:18 Uhr

Unruhe bei Bayern München

Die Vorwürfe wiegen schwer: Ein Mitarbeiter im Nachwuchsbereich des FC Bayern München soll wiederholt durch rassistische Beleidigungen aufgefallen sein. Nun ermittelt die Abteilung Staatsschutz der Münchner Polizei.

Rassismus-Vorwürfe: Ermittler stehen ganz am Anfang

Der Staatsschutz ermittelt immer dann, wenn es den Verdacht einer politisch motivierten Straftat gibt. Einem Sprecher zufolge ist die Behörde wegen der Berichterstattung auf das Thema aufmerksam geworden. Eine Anzeige liege nicht vor. "Zum Sachverhalt können wir inhaltlich noch nichts sagen." Der Polizeisprecher betonte weiter, derzeit sei völlig unklar, was am Ende der Ermittlungen stehen werde - also um welche konkreten Vorwürfe es gehen könnte und gegen wen diese sich dann richten.

Die Ermittler arbeiteten so schnell wie möglich - anders als etwa bei einem Mordfall bestehe aber keine "Eilbedürftigkeit". Daher ist unklar, wann erste Erkenntnissen vorliegen. Unter anderem solle mit dem Verein, möglichen Opfern und Zeugen Kontakt aufgenommen werden.

Der FC Bayern bestätigte den Fall, wollte mit mit Verweis auf eine Aufarbeitung zunächst aber keine offizielle Stellungnahme abgeben.