Weitere Deutsche nach Drama in Luttach gestorben

Überwältigende Hilfsbereitschaft nach Raserunfall rettete Leben

Rettungskräfte waren in drei Minuten vor Ort Viele Freiwillige im Einsatz
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Viele Freiwillige im Einsatz
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Sieben Todesopfer nach Raser-Unfall in Südtirol

Der Unfall in Südtirol, bei dem Stefan L. betrunken in eine deutsche Touristengruppe raste , hat insgesamt siebten Todesopfer gefordert. Eine weitere Frau aus Deutschland starb in einem Innsbrucker Krankenhaus an ihren Verletzungen. Ein weiterer Mann, der bei dem Unfall schwer verletzt und in dieselbe Klinik gebracht wurde, ist nach RTL-Informationen stabil. In all dem Unglück gibt es auch Helden: In kürzester Zeit konnten die Rettungskräfte vielen Menschen helfen und dabei auch einigen das Leben retten. Im Video erzählt der Einsatzleiter über die große Hilfsbereitschaft direkt nach dem Unfall. Dutzende Ärzte und freiwillige Helfer sind unmittelbar nach dem Todesdrama zur Unfallstelle geeilt, oder haben Sonderschichten in umliegenden Krankenhäuser eingelegt.

Stefan L. raste betrunken in eine Gruppe junger Menschen

Eine deutsche Touristengruppe stand in der Nacht zu Sonntag in Luttach (Südtirol) an einem Reisebus, als Stefan L. mit dem Auto in die Fußgängergruppe raste. Er hatte fast zwei Promille im Blut und war laut Polizei deutlich zu schnell unterwegs. Wie schnell er genau fuhr, ist laut Polizei nicht klar. Mittlerweile sind sieben junge Menschen tot, zehn weitere wurden verletzt. Die Gruppe war wohl auf dem Rückweg aus einer Disco zu ihrer Unterkunft in Oberluttach. Übereinstimmenden Berichten zufolge sind die Todesopfer zwischen 20 und 21 Jahren alt.

Vier Unfalltote sollen nach RTL-Informationen aus Nordrhein-Westfalen und zwei aus Norddeutschland stammen. Auch die Frau, die jetzt in Innsbruck verstorben ist, kommt aus Deutschland. Woher genau, ist derzeit noch unklar. Unter den Toten ist auch Julius U. (†22), der in Köln in einer WG wohnte. Der Schock bei den Angehörigen sitzt tief. Eine Nachbarin fühlt im RTL-Interview vor allem mit den Eltern.

Stefan L. in Gefängnis verlegt

Der Todesraser Stefan L. wurde am Montag aus dem Krankenhaus ins Gefängnis verlegt. Er wird psychologisch betreut. Laut seinem Anwalt habe er sich selbst nicht für so schwer alkoholisiert gehalten. Ihm drohen wegen der Schwere des Unglücks bis zu 18 Jahre Haft.

Hier kommt Stefan L. ins Gefängnis 7 Deutsche bei Unfall gestorben
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7 Deutsche bei Unfall gestorben
Hier kommt Stefan L. ins Gefängnis

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