Raser-Unfall in Dormagen: 28-Jähriger ohne Führerschein flieht vor Polizeikontrolle

13. März 2018 - 7:36 Uhr

34-Jährige wurde schwer verletzt

Kein Führerschein und keine Zulassung: In Dormagen (Nordrhein-Westfalen) hat ein 28-Jähriger einen schweren Autounfall verursacht. Der Mann flüchtete vor einer Polizeikontrolle, fuhr über eine rote Ampel und krachte in zwei andere Autos. Eine 34-Jährige wurde dabei schwer verletzt.

Streifenpolizisten wollten den 28-Jährigen kontrollieren

Das Auto des 28-Jährigen war einer Polizeistreife in Dormagen-Zons aufgefallen. Die Beamten wollten den Autofahrer anhalten, doch der beschleunigte plötzlich und raste davon. Genutzt hat ihm das nicht besonders, denn seine Flucht endete schon an der nächsten Kreuzung. Er missachtete eine rote Ampel und krachte in den Querverkehr.

Dabei wurde die 34-Jährige in ihrem Auto eingeklemmt. Der Unfallverursacher krachte auch noch in den Wagen eines 72-Jährigen, der wiederum gegen einen Lkw geschleudert wurde. Der 72-Jährige wurde leicht verletzt, der Lastwagenfahrer kam mit dem Schrecken davon. Auch der 28-jährige Verkehrsrowdy blieb unverletzt.

Unfallverursacher hatte keinen gültigen Führerschein

Als die Beamten dem Unfall aufnahmen, stellte sich heraus, warum der Dormagener sich vorher nicht kontrollieren lassen wollte: Er hatte gar keinen gültigen Führerschein und auch das Auto, dass er fuhr war gar nicht für den Straßenverkehr zugelassen. Die französischen Kennzeichen, die am Auto angebracht waren, sind ungültig. Gegen den Raser wurde ein Strafverfahren eingeleitet – sein Auto wurde sichergestellt. Er wird sich wohl so schnell nicht wieder hinter ein Steuer setzen dürfen.