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Rapper Kianush dreht Video - SEK rückt an!

Kurioses Missverständnis bei Videodreh in Frankfurt

Rapper Kianush dreht Video mit Maschinenpistolen - SEK der Polizei rückt an

Echtes SEK kommt wegen falscher Maschinenpistolen

Hinterher kann man drüber lachen, doch die Situation schien bitter ernst: 20 maskierte Männer hantieren in einer Tiefgarage in Frankfurt mit Maschinenpistolen herum. Ein aufmerksamer Zeuge meldet das der Polizei. Die schickt Spezialkräfte los, um einen Überfall oder sogar Anschlag zu vereiteln. Vor Ort stellen sie fest, dass sie in einen harmlosen Videodreh des Rappers Kianush geplatzt sind. Was der Künstler selbst sagt - in unserem Video!

Ordnungsamt wusste Bescheid - die Polizei nicht

Glücklicherweise klärte sich das Missverständnis schnell auf. Die Produktionsfirma des Videos hatte beim Ordnungsamt eine Genehmigung eingeholt. Aber die galt zum einen nur für öffentliche Straßen und Plätze. Und die Polizei hätte darüber informiert werden müssen.

Genau das ist vergessen worden, so dass die Polizei von einer realen Gefahr ausgehen und mit Spezialkräften anrücken musste.

Jetzt wird geprüft, wer den Fehler gemacht und vergessen hat, die Polizei zu informieren. Für den hat die Geschichte dann ein finanzielles Nachspiel, denn so ein Polizeieinsatz ist teuer. „Wer grob fahrlässig einen solchen Einsatz herbeiführt, muss dafür bezahlen. Ein Polizeibeamter wird mit 50 Euro pro Stunde gerechnet, ein Mitarbeiter des gehobenen Dienstes mit 60, plus Fahrzeuge - da wird eine schöne vierstellige Summe auf die Produktionsfirma zukommen“, schätzt Rechtsanwalt Ulrich Warncke.