Ramadan stellt Liverpools Trainer Jürgen Klopp vor Probleme

Sadio Mane und  Mohamed Salah versetzen jede Abwehrreihe in Angst und Schrecken - auch im Ramadan?
Sadio Mane und Mohamed Salah versetzen jede Abwehrreihe in Angst und Schrecken - auch im Ramadan?
© imago/ZUMA Press, Giuseppe Maffia, imago sportfotodienst

24. Mai 2018 - 13:12 Uhr

Kraftlose Tormaschinen im Finale?

Es ist der treffsicherste Angriff der Champions-League-Geschichte. Mohamed Salah, Sadio Mane und Roberto Firmino haben zusammen 90 Tore erzielt, 29 allein in der Königsklasse. Die Liverpool-Fans haben aber eine Sorge: Wie wirkt sich der Ramadan auf die Leistungen aus?

Probleme der besonderen Art für Klopp

Als ob die Aufgabe gegen das Starensemble von Real Madrid nicht schon schwer genug wäre, muss sich Jürgen Klopp vor dem Champions-League-Finale noch mit Problemen besonderer Art beschäftigen. Das Duell mit den Königlichen am Samstag fällt mitten in den Fastenmonat Ramadan, und ausgerechnet zwei Schlüsselspieler des FC Liverpool sind gläubige Muslime: Top-Torjäger Mohamed Salah und dessen kongenialer Sturmpartner Sadio Mane. Zusammen mit dem Brasilianer Roberto Firmino bilden sie den treffsichersten Angriff der Champions-League-Geschichte.

Da wäre es geradezu fatal, sollte sich die Tormaschine der Reds - 29 Treffer erzielte das Trio auf dem Weg ins Finale - gegen Real kraftlos zeigen. Denn während des Ramadan dürfen Muslime von Sonnenauf- bis zum -untergang kein Essen und Trinken zu sich nehmen. Bis zum 14. Juni, dem Tag des WM-Eröffnungsspiels, dauert die Fastenzeit noch an.

Ramadan bedeutet Salah "sehr viel"

Mohamed Salah mit Jürgen Klopp.
Mohamed Salah könnte sich zu Jürgen Klopps Sorgenkind entwickeln.
© REUTERS, ANDREW YATES, saw

Zumindest von Salah ist bekannt, dass er praktizierender Muslim ist. "Der Ramadan bedeutet mir sehr viel. Er erfüllt mich und macht mich glücklich", sagte der Ägypter, der in dieser Saison unter Klopp zum Superstar der Premier League aufgestiegen ist. Salah stellte mit 32 Treffern einen Torrekord in Englands Eliteliga auf und wurde zum besten Spieler der Saison gewählt. Umso ärgerlicher wäre es, wenn er ausgerechnet beim Saisonhöhepunkt schlapp machen würde.