2019 M03 16 - 17:10 Uhr

Ralph Fiennes hatte "dummerweise" geplant, die Rolle von Voldemort in der 'Harry Potter'-Reihe abzulehnen.

Der 56-jährige Schauspieler gab zu, dass er "ignorant" gegenüber J.K. Rowlings Zauberer-Universums war, als er das erste Mal 2005 die Rolle für die vierte Buch-Verfilmung 'Harry Potter und der Feuerkelch' angeboten bekam. Es brauchte die Einmischung seiner Schwester, damit er nochmals über das Angebot nachdachte und letztendlich zusagte, den Dunklen Lord zu verkörpern. In einem Interview in der 'The Jonathan Ross Show' gestand Fiennes: "Die Wahrheit ist, dass ich sehr ignorant gegenüber den Filmen und den Büchern war. Die Produktion ist an mich heran getreten. Mike Newell war der Regisseur für den Film, für den sie mich haben wollten... das erste Mal, dass Voldemort physisch in Erscheinung treten würde. Aus purer Ignoranz heraus habe ich mir nur gedacht, das ist nichts für mich... Ziemlich dumm habe ich mich geweigert und gezögert. Ich denke, der entscheidende Umstand war, dass meine Schwester Martha, die drei Kinder hat, die damals um die zwölf, zehn und acht waren, zu mir sagte: 'Was meinst du damit? Du musst es machen!' Und dann habe ich nochmals darüber nachgedacht."

Eine andere legendäre Rolle, die er jedoch nicht bekam, war die des James Bond, worüber er im Nachhinein sehr glücklich ist, da er der Meinung ist, er wäre in der Rolle "schrecklich" gewesen. Der britische Star, der zu dem Zirkel um 007 trotzdem 2012 als MI6-Boss M dazu stieß, erklärte: "Ich hatte das Privileg, Cubby Broccoli zu treffen, der das ganze Bond-Imperium gestartet hatte. Ich denke, ich wäre nicht sehr gut gewesen." Der Schauspieler denkt, dass der derzeitige Spion Daniel Craig einen "fantastischen" Job gemacht hat. Er gab zu, dass er den charmanten Agenten im Dienste seiner Majestät für ein Schwergewicht hält, mit einem guten Sinn für Gefahren und einem interessanten inneren Gefühlsleben.

BANG Showbiz