Räumung von "Liebig 34"

Grundschule ruft zum Protest auf

Polizisten stehen an einer Kreuzung vor der Räumung des besetzten Hauses "Liebig 34".
Polizisten stehen an einer Kreuzung vor der Räumung des besetzten Hauses "Liebig 34".
© dpa, Paul Zinken, pdz pat

09. Oktober 2020 - 9:20 Uhr

Grundschulkinder mitten im Chaos

Das besetzte Haus "Liebig 34" in Berlin-Friedrichshain wird in diesen Stunden geräumt. Bereits in der Nacht hat es viele Kundgebungen rund um das Gebäude gegeben, anfangs noch friedlich. Am Morgen brannten Abfalleimer und Müllhaufen auf den Straßen. Mindestens ein Wagen stand in Flammen. Nun sollen offenbar auch Grundschulkinder demonstrieren – mitten im Chaos.

Berlin: Freie Schule Kreuzberg soliadisiert sich mit "Liebig 34"

Die Freie Schule Kreuzberg hat dazu aufgerufen sich mit den Hausbewohnern zu solidarisieren. Lehrer, Eltern und die Kinder wollen sich unmittelbar in der Nähe des Hauses versammeln. "Wir stehen zusammen für die Verteidigung der Hausprojekte und Kneipen, Clubs und Veranstaltungsräume, Schulen und Kitas, die für Alle Menschen, gleich welchen Geschlechts, welcher Herkunft, welchen Aufenthaltsstatus, welchen Bildungshintergrunds, welcher religiösen Zugehörigkeit, welcher sexuellen Identität und welchen Alters offen stehen!", lautet es auf der Website der Schule.