RTL News>

Quentin Tarantino: Er fühlt sich eines Oscars beraubt

Quentin Tarantino: Er fühlt sich eines Oscars beraubt

Quentin Tarantino: Er fühlt sich eines Oscars beraubt
Quentin Tarantino
BANG Showbiz

Quentin Tarantino glaubt, 'Inglorious Basterds' sei eines Oscars beraubt worden.

Der legendäre Filmemacher kann bereits zwei Oscars sein Eigen nennen: Im Jahr 1995 durfte sich der 56-Jährige über einen Oscar für das beste Originaldrehbuch für den Film 'Pulp Fiction' freuen. 18 Jahre später wurde dem Regisseur dann erneut die Ehre eines Goldjungen zuteil, als er für 'Django Unchained' ebenfalls für das beste Originaldrehbuch ausgezeichnet wurde. Bei beiden Filmen führte Tarantino auch Regie.
Dass das Drama 'Inglorious Basterds' 2009 leer ausging, stößt dem Kult-Regisseur auch heute noch bitter auf - war der Film doch sogar in drei Kategorien, 'Bester Film', 'Bestes Originaldrehbuch' und 'Beste Regie' nominiert. Auch heute noch ist Tarantino irritiert darüber, das 'Tödliches Kommando - The Hurt Locker' als bester Film ausgezeichnet wurde. Im Gespräch mit 'Cinema Blend' sagte der Regisseur: "Im Fall von 'Inglorious Basterds' hatten wir eine Chance (als bester Film), aber wir alle wissen, dass Kathryn Bigelow für 'The Hurt Locker' gewinnen würde, so wie es war. In diesem Fall war ich total verärgert, dass ich das Originaldrehbuch an Mark Boal verloren habe. Und ich mag Mark und wir haben tatsächlich während des gesamten Prozesses viel miteinander geredet. Ich denke nur, mein Drehbuch war besser, okay? Da fühlte ich mich ausgeraubt."

Der 56-jährige Filmemacher trat auch 2013 bei den Oscars gegen Mark an, als 'Django Unchained' und 'Zero Dark Thirty' um die Preise wetteiferten. In diesem Jahr musste sich dann Mark Boal mit 'Zero Dark Thirty' gegen Tarantino geschlagen geben.

BANG Showbiz