Biograph enthüllt Geheimnis

Überraschung: Prinz Andrew soll doch nicht der Lieblingssohn der Queen sein

Prinz Andrew galt jahrzehntelang als Lieblingssohn von Queen Elizabeth II.
Prinz Andrew galt jahrzehntelang als Lieblingssohn von Queen Elizabeth II.
nwi sab nic kde, dpa, Joe Giddens

Jahrelang galt es als erwiesen, dass Prinz Andrew der Lieblingssohn von Queen Elizabeth II. (96) und ihrem im April 2021 verstorbenen Gatten, Prinz Philip (†99) sei. Immerhin: Trotz aller Sex-Skandale hielt sie immer zu ihm. Jetzt aber meldet sich ihr Biograph zu Wort und verrät, dass tatsächlich einem anderen Sohn diese Ehre gebührt.

Das Lieblingskind der Königin ist...

Die Königin von Großbritannien hat vier Kinder: Prinz Charles (73) wird als ältester Sohn eines Tages den Thron seiner Mutter besteigen. Zwei Jahre nach ihm kam Tochter Anne (72) zur Welt. Über zehn Jahre später folgten dann noch die beiden Nachzügler Prinz Andrew (62) und Prinz Edward (58). Zwar hat sich die Queen niemals offiziell dazu geäußert, aber royale Insider und Historiker sahen viele Beweise, dass es Andrew war, den die 96-Jährige als „Lieblingskind“ bezeichnen würde.

Doch eigentlich soll dieser Titel vielmehr auf ihren Jüngsten zutreffen. Adels-Biograph Matthew Dennison verrät in seinem neuen Buch jetzt: „Prinz Edward mag auf den ersten Blick ein wenig blass und irritierend auf uns wirken, aber er war immer der Liebling seiner Eltern.“ Völlig neue Erkenntnisse, für die der Autor einen stichhaltigen Beweis anführt.

War Philip weniger streng als gedacht?

Prinz Edward, Graf von Wessex
Hat gut lachen: Prinz Edward soll bei seiner Mutter an erster Stelle stehen.
deutsche presse agentur

Dass Edward, der seit 1999 mit Gräfin Sophie von Wessex (57) verheiratet ist, diese Rolle einnimmt, ist für royale Fans vielleicht wirklich eine Sensation. Schließlich hieß es immer, dass es zwischen dem eher ruppig daherkommenden Philip und dem eher schüchternen Edward öfter geknallt haben soll.

Dabei soll der Gatte der Königin eher verständnisvoll mit seinem jüngsten Sohn gewesen sein. Immerhin bezieht sich Biograph Matthew in seiner Argumentation, warum Edward das Lieblingskind des Königspaars gewesen sein soll, auf eine Situation im Jahr 1987: „Im Alter von 22 Jahren stieg Edward aus den „Royal Marines“ aus, nachdem er erst ein Drittel seines zwölfmonatigen Basistrainings absolviert hatte.“

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Prinz Philip, der eigentlich als sehr streng galt, soll diese Entscheidung allerdings als „mutig“ bezeichnet haben, wie die Royal-Expertin Ingrid Seward in der britischen „Daily Mail“ erzählt hat. Damit unterstützt sie den Biographen, der in seinem neusten Buch über die Königin schreibt: „Für einige mag es überraschend klingen, dass Prinz Philipp nicht auf seinen Sohn eingeredet hat. Er akzeptierte vielmehr, dass die Marines nicht das richtige für Edward gewesen seien.“

Prinz Edward soll bis heute dankbar dafür sein, schließt Matthew ab. Ob die Queen nun wirklich ein richtiges „Lieblingskind“ hat oder nicht, wird nur sie selbst wissen.

Prinz Andrew jedenfalls fiel beim Volk nicht zuletzt wegen seiner Verstrickungen in den großen Epstein-Sex-Skandal in Ungnade. Seine Mutter hielt lange Zeit zu ihm. Zuletzt hieß es, dass sie ihn nach Schottland ausquartieren wollte – aus der Schusslinie quasi. (vne)