Putin weist Vorwürfe wegen Polizeigewalt zurück

14. Februar 2016 - 9:30 Uhr

Der künftige russische Präsident Wladimir Putin hat nach den gewaltsam aufgelösten Protesten gegen seinen Wahlsieg die Vorwürfe gegen die Polizei zurückgewiesen. Die Sicherheitskräfte hätten professionell gehandelt, sagte der Regierungschef. "Sie haben niemanden geschlagen, keine Spezialmittel angewendet und die Leute nur entfernt, als sie zu stören begannen. Sie haben sich korrekt verhalten, obwohl es Bürger gab, die versucht haben, sie zu provozieren", sagte Putin.

Erneut hielt Putin einzelne Wahlverstöße für möglich. "Wahrscheinlich hat es sie gegeben, aber sie können nur die Stellen hinter dem Komma beeinflussen, na ja, ein Prozent etwa könnte ich mir noch vorstellen. Aber nicht mehr", sagte Putin. Die Wahlkommission hatte ihm 63,6 Prozent der Stimmen zuerkannt. Experten sprachen davon, dass Putin allenfalls knapp über 50 Prozent der Stimmen erhalten habe.