Prozessauftakt: U-Bahn-Schläger in Berlin

14. Februar 2016 - 9:12 Uhr

Im Prozess gegen vier mutmaßliche Schläger vom Berliner U-Bahnhof Lichtenberg hat der Ankläger Strafen von fünf bis sieben Jahren und neun Monaten Jugendhaft gefordert. Der Staatsanwalt plädierte auf versuchten Mord aus Hass auf Deutsche und grundloser Misshandlung Schwächerer.

Im Februar hatten die vier Männer einen Maler bis zur Bewusstlosigkeit geschlagen und getreten. Der 30-Jährige lag einige Wochen im Koma. Sein Kollege erlitt Prellungen. Nach Angaben des Verteidigers haben die Schüler mit Migrationshintergrund einen Tötungsvorsatz und Deutschenfeindlichkeit bestritten. Die Opferanwälte stellten keinen konkreten Strafantrag. Das Urteil ist nach bisheriger Planung für kommenden Mittwoch angekündigt.