Prozess: Vater soll Säugling tot geschüttelt haben

12. Juni 2014 - 20:04 Uhr

Vor dem Landgericht Flensburg hat der Prozess gegen einen Mann begonnen, der seinen zwei Monate alten Sohn zu Tode geschüttelt haben soll. Der 30-Jährige ist wegen Körperverletzung mit Todesfolge angeklagt.

Das Baby hatte laut Anklage in der Nacht zum 14. Februar 2012 geschrien und sich weder von der Mutter noch vom Vater beruhigen lassen. Daraufhin habe der Angeklagte den Säugling geschüttelt, ohne dessen Kopf zu stützen - obwohl er gewusst habe, wie gefährlich dies sei. Das Kind starb später im Krankenhaus. Der Mann gab vor Gericht zu, seinen Sohn geschüttelt zu haben. Er habe aber nicht gewusst, dass das gefährlich sei, erklärte der 30-Jährige.