Prozess um illegale Zigarettenfabrik vor dem Ende

Ein Justizbeamter steht vor den Richtern. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild
Ein Justizbeamter steht vor den Richtern. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild
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05. Mai 2021 - 3:09 Uhr

Düsseldorf (dpa/lnw) - Der Prozess um eine der größten jemals in Deutschland entdeckten illegalen Zigarettenfabriken steht vor dem Abschluss. Das Landgericht Kleve war für das Verfahren gegen zwölf Angeklagte in den Hochsicherheitstrakt des Düsseldorfer Oberlandesgerichts ausgewichen. Dort sollen nach Angaben des Gerichts an diesem Mittwoch (10.00) die Plädoyers gehalten und womöglich auch schon das Urteil verkündet werden.

Nach Angaben von Zollfahndern hatte die in Kranenburg an der deutsch-niederländischen Grenze entdeckte Anlage zehn Millionen Zigaretten pro Woche produziert. Der Steuerschaden beträgt laut Anklage fast sechs Millionen Euro. Zwölf Männer im Alter von 28 bis 60 Jahren stehen seit Februar vor Gericht. Die Anklage listet Steuerhinterziehung, Steuerhehlerei und Verstoß gegen das Markengesetz akls Tatvorwürfe auf. Die Zigaretten sollen für den britischen Schwarzmarkt mit seinen hohen Tabakpreisen bestimmt gewesen sein.

© dpa-infocom, dpa:210504-99-466729/2

Quelle: DPA

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