Prozess gegen Marcus Held verzögert sich

Marcus Held sitzt vor Prozessbeginn im Mai im Gerichtssaal. Foto: Andreas Arnold/dpa/Archivbild
Marcus Held sitzt vor Prozessbeginn im Mai im Gerichtssaal. Foto: Andreas Arnold/dpa/Archivbild
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06. Dezember 2021 - 11:40 Uhr

Mainz (dpa/lrs) - Die Urteilsverkündung im Untreue- und Korruptionsprozess gegen den früheren Oppenheimer Bürgermeister Marcus Held (SPD) verzögert sich. Die Verhandlung am Montag, in der die Beweisaufnahme abgeschlossen werden sollte, musste kurzfristig wegen Erkrankung der Schöffen abgesagt werden, wie das Landgericht Mainz mitteilte.

Der Prozess soll nun am Montag nächster Woche fortgesetzt werden. Die Strafkammer beabsichtigt, kurzfristig einen weiteren Termin zwischen dem 14. und 17. Dezember anzusetzen. Ob es dann zu einer Urteilsverkündung komme, stehe aber noch nicht fest, teilte das Gericht mit.

Held ist wegen Untreue und Bestechlichkeit angeklagt. Dabei geht es um Maklercourtagen von rund 200.000 Euro beim Verkauf von Grundstücken an die Stadt zur Erschließung eines Baugebiets. Im Gegenzug soll der Vermittler Spenden über 24.600 Euro an die SPD Oppenheim überwiesen haben.

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Quelle: DPA