Proteste in New York

Frau (24) beleidigt und bespuckt Polizisten

06. November 2020 - 13:46 Uhr

Im Video: Demonstrantin bespuckt Polizisten

In vielen Bundesstaaten werden noch immer Stimmen ausgezählt. Der Ausgang der US-Präsidentschaftswahl ist noch unklar. In mehreren Städten gehen Menschen auf die Straße, mancherorts kommt es zu Ausschreitungen, wie zuletzt in New York. Eine 24-jährige Demonstrantin schreit einem Polizisten "F*** dich, du Faschist" zu und bespuckt ihn. Dann eskaliert die Situation, wie im Video zu sehen ist.

57 Festnahmen in New York

Während viele Trump-Anhänger für einen Stopp der Stimmauszählungen demonstrieren, fordern Biden-Anhänger mehrheitlich, dass jede Stimme gezählt werden soll.

In New York sind am Mittwochabend (Ortszeit) insgesamt 57 Menschen festgenommen worden. Darunter auch eine Demonstrantin, die einen Beamten zunächst beleidigte und dann angespuckt hat. Das Video geht seitdem viral. Die Polizei reagierte auf Twitter auf die Szene: "Handlungen wie diese werden nicht toleriert. Provokateure werden verhaftet."

Hunderte Demonstranten hatten sich in Manhattan versammelt, friedlich blieben sie aber nicht. Einige von ihnen warfen Eier auf Beamte und eine Person zertrümmerte ein Schaufenster, wie die Polizei mitteilte. Die Polizisten hätten ein Messer, einen Elektroschocker, Sprühfarbe und mehrere Feuerwerkskörper beschlagnahmt.

Auch im US-Bundesstaat Nevada kam es zu einer unkontrollierten Situation, die seitdem viral geht. Während einer Pressekonferenz über die Auszählung der Stimmen rannte plötzlich ein Trump-Anhänger auf die Bühne und beschimpfte Joe Biden. Auf seinem T-Shirt stand "BBQ, Bier, Freiheit". Dann drehte er sich um und ging weg. "Wo waren wir stehengeblieben" fragte ein Sprecher die Journalisten. Von solchen Aktionen lassen sich die Mitarbeiter der Stadt offensichtlich nicht beirren.

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Dritter Tag nach der US-Präsidentenwahl

Am dritten Tag nach der US-Präsidentenwahl rückt mit der Auszählung der verbliebenen Stimmen ein Wahlsieg des Herausforderers Joe Biden näher. In Pennsylvania sank der Vorsprung des Amtsinhabers Donald Trump am frühen Freitagmorgen (Ortszeit) auf rund 22.500 Stimmen. In Georgia lag Trump noch gut 1.200 Stimmen vor Biden.

Vor allem Pennsylvania mit seinen 20 Wahlleuten könnte eine entscheidende Rolle spielen. Der Sieg in dem Bundesstaat würde Biden direkt über die Marke von 270 Wahlleuten heben, die man für den Sieg bei der Präsidentenwahl braucht.

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