14. Februar 2016 - 20:08 Uhr

Spaniens konservative Volkspartei (PP) will den Stierkampf als nationales Kulturgut schützen lassen und so das Verbot des umstrittenen Brauchs in der Region Katalonien kippen. Darauf zielt nach Medienberichten eine Gesetzesinitiative ab, die die oppositionelle PP im Parlament in Madrid eingereicht hat.

"Der Stierkampf ist ein wesentlicher Bestandteil unseres kulturellen und touristischen Erbes", heißt es darin. Der Staat müsse deshalb die Freiheit jedes Bürgers sicherstellen, einen Stierkampf zu sehen und diesen Brauch auch fördern. In Katalonien werde diese Freiheit durch das Verbot aber bald beschnitten.

Das Parlament in Barcelona hatte am Mittwoch beschlossen, das blutige Spektakel vom 1. Januar 2012 an in Spaniens wirtschaftsstärkster Region abzuschaffen.