Projekt: Umgang mit Hitze in der Stadt geht in neue Runde

Im Licht der Nachmittagssonne am blauen Himmel kehren Bienen zu ihrem Stock zurück. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa/Symbolbild
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23. Februar 2021 - 12:40 Uhr

Dresden/Erfurt (dpa) - Mehr Schatten statt praller Sonne: Ein Forschungsprojekt zur besseren Anpassung von Städten an Hitze geht mit Beteiligung von Dresden und Erfurt in eine zweite Runde. Dabei will man unter anderem prüfen, wie sich Erkenntnisse aus den untersuchten Stadtquartieren Dresden-Gorbitz und Erfurt-Oststadt auf andere Regionen und Kommunen übertragen lassen, teilten die Technische Universität und die Stadt Dresden am Dienstag mit. Zudem sollen Auswirkungen der Hitze auf weitere Gebäudetypen untersucht werden. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördere das Vorhaben für weitere zwei Jahre mit rund 1,5 Millionen Euro.

Das Projekt "Heat Resilient City" geht seit Herbst 2017 der Frage nach, wie sich Stadtquartiere und Gebäude besser an Hitze anpassen lassen. In Phase 2 soll nun das Thema Gesundheit stärker in den Fokus rücken. "Lange Hitzeperioden im Sommer wirken sich schon heute vielerorts negativ auf das Wohlbefinden und die Gesundheit großer Bevölkerungsteile aus", hieß es. Im Ergebnis soll unter anderem ein Gesundheitsnetzwerk "Hitzeprävention" sowie ein Handbuch mit Informationen zu diesem Thema entstehen. Auch die Gesundheitsämter von Erfurt und Dresden sind beteiligt.

Partner an dem Vorhaben sind neben den beiden Landeshauptstädten das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung Dresden, die Technische Universität sowie die Hochschule für Technik und Wirtschaft in Dresden und das Institut für Stadtforschung, Planung und Kommunikation der Fachhochschule Erfurt.

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Quelle: DPA