Profisurfer Zander Venezia stürzt sich während Hurrikan 'Irma' in die Fluten - und stirbt in den Wellen

Profisurfer Zander Venezia war auf der Suche nach der perfekten Welle - doch die kostete ihm das Leben.
Profisurfer Zander Venezia war auf der Suche nach der perfekten Welle - doch die kostete ihm das Leben.
© instagram/zandervenezia

08. September 2017 - 18:11 Uhr

Tödliches Unglück auf Barbados: Zander Venezia war erst 16 Jahre alt

War es jugendlicher Leichtsinn? Der Profisurfer Zander Venezia wagte sich während des Hurrikans 'Irma' in die Wellen vor seiner Heimatinsel Barbados - entgegen jeder Warnung. Ein tödlicher Fehler des 16-Jährigen.

Zander hoffte auf spektakuläre Wellen

Hurrikan 'Irma' kostete ihn das Leben. Der Teenager hatte sich spektakuläre Wellen erhofft, auf denen er sein Surftalent beweisen konnte.

Besonders Tragisch: Sein Vater sah zu, als Zander Venezia im flachen Wasser vom Surfbrett stürzte und sich an einem Riff tödliche Verletzungen zuzog. Kollegen von ihm hatten noch versucht, den Surfer wiederzubeleben. Auch Rettungskräfte eilten herbei und brachten ihn ins nächstgelegene Krankenhaus - doch für den jungen Mann kam jede Hilfe zu spät.

Wie konnte er Hurrikan 'Irma' nur so auf die leichte Schulter nehmen?

Zunächst wurde befürchtet, der 16-Jährige sei mit dem Kopf auf seinem Brett aufgeschlagen und hätte sich das Genick gebrochen. Doch dann wurde klar, dass er bei einem Sturz ohnmächtig geworden und im Wasser ertrunken ist.

Wie konnte er die zahlreichen Warnungen nur ignorieren? Vor allem, weil doch nur Tage zuvor Hurrikan 'Harvey' gewütet hatte, der zahlreiche Menschenleben kostete und eine Schneise der Verwüstung hinterließ. Das ist eine Frage, die die Eltern des Jungen wahrscheinlich noch lange beschäftigen wird.