Pro und Contra: Wie weit darf Sterbehilfe gehen?

13. November 2014 - 19:49 Uhr

RTL-Reporterinnen Carolin Sedlak und Constanze Witzel berichten

Die krebskranke Brittany Maynard hat der weltweiten Diskussion um Sterbehilfe eine ganz neue Dimension gegeben. Die 29-jährige Amerikanerin hatte einen Tumor in ihrem Kopf und sich jetzt tatsächlich das Leben genommen.

Pro und Contra Sterbehilfe
RTL-Reporterinnen Carolin Sedlak und Constanze Witzel berichten.

Der vom Arzt verschriebene Medikamentencocktail, den Brittany einnahm, gilt als "unterstützter Selbstmord". Sie zog für diese Sterbehilfe extra mit ihrem Mann nach Oregon. In Deutschland kann ein Arzt für diese Hilfe seine Zulassung verlieren.

Zu Unrecht, finden Befürworter. 70 Prozent der Deutschen sind laut einer Forsa-Umfrage für eine Erweiterung der aktiven Sterbehilfe, 22 Prozent lehnen das ab. Mehr als 50 Prozent der Befragten fühlen sich allerdings auch nicht gut über das Thema informiert. Innerhalb der EU ist aktive Sterbehilfe nur in Belgien, den Niederlanden und Luxemburg erlaubt.

Doch wie weit darf Sterbehilfe gehen? Was spricht dafür, was dagegen? Die RTL-Reporterinnen Carolin Sedlak und Constanze Witzel haben sich auf die Suche nach den Pros und Contras gemacht: