Prinz Harry wollte raus aus der königlichen Familie

Prinz Harry von Großbritannien lacht am 07.06.2017 in Sydney, Australien, während einer Veranstaltung im «Admiralty House». Harry besucht Sydney, um den Countdown zu den «2018 Invictus Games» zu starten, einem internationale paralympische Sportverans
Prinz Harry
dl hjb, dpa, David Moir

Er sehnte sich nach einem normalen Leben

Früher war er ein kleiner Unruhestifter, heute ist Prinz Harry (32) ohne Frage einer der beliebtesten Royals der Welt. Jetzt gab er zu, dass es einen Punkt vor einigen Jahren gegeben habe, an dem er einfach nur "raus wollte". Raus aus dem Dasein eines Royals, um stattdessen ein "normales Leben" zu führen. In einem offenen Interview mit der Journalistin Angela Levin, aus dem die britische "Daily Mail" zitiert, erzählte Harry, dass er nach seiner Zeit beim Militär einfach nur seine Zeit vertrödelt habe und "nicht erwachsen werden wollte".

"Ich war kein Prinz, nur Harry"

Als 2007 bekannt geworden war, wo er in Afghanistan stationiert war und aus Sicherheitsgründen abgezogen wurde, sei er "äußerst aufgebracht" gewesen. "Beim Militär zu sein war die beste Ausflucht, die ich jemals hatte. Ich fühlte mich, als ob ich wirklich etwas erreichte." Er habe sich als Teil eines Teams gefühlt: "Ich war kein Prinz, ich war nur Harry."

Er steht zu seiner Großmutter

Vor allem aus Loyalität zu seiner Großmutter, der Queen, sei Harry damals aber doch ein Royal geblieben: "Ich wollte raus, habe mich dann aber dazu entschieden zu bleiben und eine Rolle für mich auszuarbeiten." Mit professioneller Hilfe, zu der ihm sein Bruder Prinz William (35) geraten hatte, fand Harry diese Rolle. Heute setzt er sich für verletzte Soldaten ein, macht auf psychische Probleme aufmerksam und geht regelrecht auf in zahlreichen Aktionen für den guten Zweck.

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