Enfants terribles des Briten-Adels

Königliche Prinzen-Klatsche! Harry und Andrew droht schon die nächste Abstrafung

Harry und Andrew droht neuer Ärger
Harry und Andrew droht neuer Ärger
picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Gareth Cattermole | Steve Parsons / AA | Rasid Necati Aslim

Kommt jetzt neue Schelte für die Outsider-Prinzen? Harry (38) und Andrew (62) gelten als die schwarzen Schafe des britischen Königshaus. Der eine wegen „Megxit“ und Oprah-Interview, der andere wegen des Missbrauchs-Skandals um Jeffrey Epstein. Konsequenzen gab es bereits – doch nun droht den beiden eine neue königliche Klatsche von Harrys Papa, König Charles III. (74).

Dieses königliche Privileg genießen Harry und Andrew (noch)

Auch wenn Prinz Andrew bereits seine militärischen Ehrentitel entzogen wurden und Auswanderer-Prinz Harry sich von den royalen Pflichten abkehrte, sind beide Männer derzeit noch in der Funktion "Counsellor of State" tätig. Also als Staatsräte, die den König vertreten dürfen. Obwohl beide keine offiziellen Aufgaben mehr für die britische Königsfamilie wahrnehmen, bleibt ihnen wegen ihres Rangs in der Thronfolge nach wie vor dieser Stellvertreter-Titel.

Ein Zustand, der vielen nicht schmeckt. Der Labour-Abgeordnete Viscount Stansgate verkündete im britischen Oberhaus zuletzt, "eine vernünftige Änderung" mit Charles besprechen zu wollen. Mit der ersehnten Gesetzesänderung soll verhindert werden, dass Royals, die letzten zwei Jahren nicht regelmäßig offizielle Aufgaben wahrgenommen haben, zu Staatsräten ernannt werden können.

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Monarch Charles plant außerdem, Bruder Andrew und Sohn Harry faktisch aus ihren Rollen als potenzielle Vertreter zu drängen. Wie der höchste Beamte des königlichen Haushalts, Lord Andrew Parker of Minsmere, mitteilte, schlägt der Regent vor, zusätzlich seine Schwester Prinzessin Anne (72) und seinen jüngsten Bruder Prinz Edward (58) zu Counsellors of State zu machen. Das solle gewährleisten, „dass öffentliche Angelegenheiten wahrgenommen werden, wenn ich nicht verfügbar bin“, wie bei der Erfüllung offizieller Pflichten im Ausland, hieß es in dem von Lord Parker verlesenen Schreiben des Königs. Berichten zufolge soll eine entsprechende Gesetzesänderung noch in diesem Jahr verabschiedet werden.

Die Vertretung des Königs bei Auslandsreisen oder im Fall einer schweren Erkrankung ist gesetzlich geregelt und kann nur durchs Parlaments geändert werden. Einspringen für den Monarchen kann nur ein Team von zwei der bislang fünf Counsellors. Zu dem Kreis gehören seine Partnerin, Königsgemahlin Camilla (75), sowie die vier nächsten Royals in der Thronfolge, die älter sind als 21 Jahre. Das sind derzeit Thronfolger Prinz William (40), Prinz Harry sowie Prinz Andrew und dessen Tochter Prinzessin Beatrice (34).

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Und Andrew und Harry? Sind es inzwischen gewohnt, royal abgestraft zu werden. Zumindest der Rotschopf wird sich wahrscheinlich „bedanken“ – in Form der mit Spannung erwarteten Harry-Memoiren „Spare“, die im Januar 2023 veröffentlicht werden. Und vor denen das britische Königsbuch bereits jetzt schon zittert. (nos / mit dpa)