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Prinz Harry plaudert über die Royals - aber William und Charles sind ein rotes Tuch!

Angespanntes Familienverhältnis

Prinz Harry plaudert wieder über die Royals: Das Thema William und Charles schmeckt ihm gar nicht

Harry traf sich mit seiner Großmutter, der Queen
Harry traf sich mit seiner Großmutter, der Queen
picture alliance / Photoshot | - picture alliance / ANP | Sem van der Wal

Geheim-Meeting der Extraklasse beim Auswanderer-Prinzen! Prinz Harry traf sich kurz vor ihrem 96. Geburtstag mit Queen Elizabeth II . (95) und schwärmte später in einem Interview im Rahmen der Invictus Games von dieser raren Begegnung. Doch als der Enkel der Königin dann auf Vater Charles (73) und Bruder William (39) angesprochen wurde, war der in den USA lebende Royal plötzlich so gar nicht mehr in Plauderlaune.

Prinz Charles und William: Wunder Punkt für Harry

Dieses Interview könnte für neue Spannungen sorgen. Während seiner Zeit in Den Haag stand Prinz Harry auch für die News-Morgensendung "Today" des US-Fernsehsenders NBC vor der Kamera und plauderte munter über die Briten-Royals. Nur ein Thema schmeckte ihm gar nicht.

Das Verhältnis zu seinem Vater Prinz Charles und seinem Bruder Prinz William gilt als angespannt. Auf die Frage, ob er die beiden vermisse, wich Harry gekonnt aus. Er lenkte das Thema lieber auf seine Kinder, die er für seinen Aufenthalt in den Niederlanden in den USA zurückgelassen hatte. Sie vermisse er schrecklich, gab er zu.

Auch seine 1997 bei einem Autounfall ums Leben gekommene Mutter Diana kam zur Sprache. Er fühle ihre Präsenz in den vergangenen zwei Tagen mehr als je zuvor seit ihrem Tod, so Harry weiter. Er habe sogar das Gefühl, sie habe sich ihm nun stärker zugewandt als seinem Bruder William.

So lieft Prinz Harrys Treffen mit Queen Elizabeth II. ab

Bei einem Thema wurde Prinz Harry dann plötzlich redselig. Kurz vor dem Interview und seinem Besuch bei den Invictus Games hatte er nämlich Großmama Queen Elizabeth einen Besuch abgestattet. Die schönen Neuigkeiten: Die Königin ist nach Einschätzung ihres Enkels kurz vor ihrem 96. Geburtstag in Hochform.

„Ich war bei ihr - es war großartig, so schön, sie zu sehen“, sagte Harry. Er habe aber auch sicherstellen wollen, dass die Queen „beschützt ist und die richtigen Leute um sich hat“, fügte Harry in dem am Mittwoch veröffentlichten Interview hinzu. Er habe seine Großmutter wie immer zum Lachen gebracht. Zuletzt hatte es Sorgen um die Gesundheit der britischen Königin gegeben, nachdem sie immer wieder Termine abgesagt hatte.

Die Stippvisite in Windsor kurz vor Ostern kam überraschend, nachdem Harry bei der Gedenkfeier für seinen vor einem Jahr gestorbenen Großvater Prinz Philip vor einigen Wochen gefehlt hatte. Harry und Meghan hatten sich vor zwei Jahren aus dem engeren Kreis der Königsfamilie losgesagt und leben inzwischen mit ihren Kindern Archie (2) und Lilibet (10 Monate) im kalifornischen Santa Barbara. Dort fühle er sich inzwischen auch zuhause, sagte Harry, der auf dem Gelände der Invictus Games gut gelaunt auf dem Fahrrad gesichtet wurde.

Die Queen wird an diesem Donnerstag (21. April) 96 Jahre alt. Zu ihrem Ehrentag werde sie mit dem Helikopter auf ihren ostenglischen Landsitz Sandringham fliegen, meldete am Mittwoch die britische Nachrichtenagentur PA. Dem Bericht zufolge wählte sie statt des staatlichen Herrenhauses die schlichte Wood Farm in der Nähe für den Aufenthalt, wo auch Prinz Philip in den letzten Jahren seines Lebens viel Zeit verbracht hatte. Familie und Freunde werden in den nächsten Tagen zu Besuch erwartet.

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Ihren Geburtstag verbringt die Königin üblicherweise im privaten Kreis, öffentlich wird der Tag lediglich mit Kanonenschüssen gewürdigt. Größere Feierlichkeiten gibt es stattdessen Anfang Juni - in diesem Jahr sogar besonders ausgiebig. Mit einem viertägigen Programm und einem extra Feiertag für die Briten soll das 70-jährige Thronjubiläum der Monarchin zelebriert werden.

Ob Harry und Meghan dazu anreisen werden, ist noch unklar. Einem Bericht zufolge sollen sie eine Einladung erhalten haben. Er wolle „versuchen, es möglich zu machen“, mit seiner Familie zu kommen, sagte Harry im NBC-Interview. Es gebe noch viele offene Fragen, insbesondere um die Sicherheit. Harry liegt derzeit mit dem britischen Innenministerium im Clinch, weil ihm Polizeischutz in Großbritannien versagt wird, selbst wenn er die Kosten dafür tragen würde. Der Streit wird derzeit vor Gericht ausgetragen.

Die Invictus Games, ein Sportwettbewerb für im Einsatz verletzte Soldaten, gilt als Herzensprojekt von Prinz Harry. Sie finden dieses Jahr im niederländischen Den Haag statt, im kommenden Jahr ist Düsseldorf als Veranstaltungsort vorgesehen.

(dpa / nos)