Jetzt packt der Prinz aus

Prinz Harry veröffentlicht kritischen Brief in Dianas Namen

Prinz Harry
Prinz Harry
© dpa, Kirsty Wigglesworth, KW VG lix axs cul

06. Dezember 2021 - 10:42 Uhr

Große Geste: Harry führt Dianas großes Erbe fort

Es sind bewegende und wichtige Worte, die Prinz Harry (37) am gestrigen Welt-AIDS-Tag (1. Dezember) im Namen seiner verstorben Mutter, Lady Diana (†36), veröffentlicht hat. Harry hält sich nicht zurück mit herber Kritik an der unfairen Verteilung der Corona-Impfstoffe und würdigt die Arbeit seiner geliebten Mutter. Sie wäre sicher stolz auf ihren kleinen Harry.

Der Prinz prangert ungleiche Verteilung von Impfstoffen an

Der jüngere Bruder von Prinz William (39) richtet sein Schreiben an Dr. Tedros Adhanom Ghebreysus, den Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die UNAIDS-Direktorin Winnie Byanyima. In seinem Brief vergleicht er die Corona-Pandemie mit der AIDS-Krise: "Es ist auffallend zu sehen, dass die weltweit führenden AIDS-Aktivisten jetzt auch die Forderung nach einer Gleichstellung für Covid-19-Impfstoffe anführen.", prangert der Ehemann von Herzogin Meghan (40) an.

Des weiteren findet er diese klaren Worte für die Tatsache, dass ärmere Länder einen beachtlichen Mangel an Impfstoff vorweisen: "Die Welt zu impfen ist ein Test für unseren moralischen Charakter, und wir erleben einen spektakulären Misserfolg, wenn es um die globale Gleichberechtigung von Impfstoffen geht". Ähnlich wie bei der AIDS-Krise habe man in den letzten Jahren erneut gezeigt, dass "der Wert eines Lebens davon abhängt, ob man in einem reichen oder armen Land geboren wurde und/oder lebt [...]"

Diana wäre sicherlich stolz auf ihren Harry

In seinem Brief erinnert Harry zudem an diejenigen, die ihr Leben an AIDS verloren haben und weist auf die beachtliche Arbeit seiner Mutter Diana hin, die in den 80er und 90er-Jahren aktiv daran beteiligt war das Stigma um AIDS und HIV zu beenden. "Meine Mutter wäre Ihnen zutiefst dankbar für alles, wofür Sie stehen und was Sie erreicht haben. Wir alle teilen diese Dankbarkeit, also vielen Dank", beendet der Prinz seinen emotionalen Brief.

Seine geliebte Mutter wäre sicherlich stolz auf ihren kleinen Harry, der heute genau wie sie damals, seine mediale Präsenz durch die britische Krone für das wohl der Menschen einsetzt, deren Stimme oftmals nicht gehört wird. (sfi)