Zurück in den USA

Prinz Harry konnte Beziehung zu Papa Charles nicht retten

Prinz Harry bei der Trauerfeier und Beisetzung von Prinz Philip auf Schloss Windsor.
Prinz Harry bei der Trauerfeier und Beisetzung von Prinz Philip auf Schloss Windsor.
© dpa, Chris Jackson, thomas ash

23. April 2021 - 12:03 Uhr

Aussprache nach Prinz Philips Beerdigung hat Beziehung nicht gekittet

Statt bis zum 95. Geburtstag der Queen am 21. April in Großbritannien zu bleiben, hat es Prinz Harry (36) vorgezogen, zurück in die USA zu fliegen. Ein harter Schlag ins Gesicht für alle, die gehofft hatten, dass ein längerer Aufenthalt in der UK auch die Möglichkeit für klärende Gespräche nach Harrys und Meghans Skandal-Interview mit Oprah Winfrey (67) bietet. Doch diese Gelegenheit hat Harry nicht genutzt und so war es ihm – laut royalen Insidern – auch nicht möglich, die Beziehung mit seinem Vater Charles zu reparieren.

Die Stimmung bei den Royals bleibt „frostig“

Ein Palast-Insider malte in den britischen Medien nach Prinz Philips Beerdigung am 17. April bereits ein ziemlich düsteres Bild: "Wenn Harry jetzt am Sonntag oder vor dem Geburtstag der Queen nach Los Angeles zurückfliegt, dann ist das die letzte Tür, die er hinter sich zuschlägt." Dem wird sich der Prinz bewusst gewesen sein, trotzdem ist er am 20. April zurück nach Los Angeles geflogen.

Bei der Trauerfeier in der St George's Chapel gab es einen kurzen Moment der Annäherung zwischen Harry und Prinz William, den Herzogin Kate geschickt eingefädelt hatte. Im Anschluss soll es laut "The Sun" ein längeres Gespräch der Brüder gegeben haben, bei dem auch ihr Vater Prinz Charles (72) dabei war. Aus einem traurigen Grund: Weder Charles noch William wollten alleine mit Harry sprechen. Aus Angst, dass das Gesagte ihnen später im Mund umgedreht und öffentlich gemacht wird, wie Dan Wootton von "Mail Online" erfahren haben will.

Es soll Harry bei dieser privaten Zusammenkunft auf dem Gelände von Schloss Windsor nicht gelungen sein, das Verhältnis zu seinem Vater und seinem Bruder wieder zu kitten.

Im Video: Was die Körpersprache von Harry & William über ihre Beziehung aussagt

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„Es gibt eine Menge Misstrauen und die Nerven liegen noch blank“

Bevor Harry nach Großbritannien gereist war, "wusste er nicht, was ihn erwartet, deshalb nahm er schon im Vorfeld Kontakt auf", so ein Insider in "The Mirror". Mit seinem Bruder William habe Harry telefoniert, doch die Stimmung bleibe "frostig". Seinem Vater Charles soll er einen sehr persönlichen Brief geschrieben habe, in dem er einige Dinge erklären wollte, die im Oprah-Interview gesagt worden waren. Der 72-jährige Thronfolger soll nämlich "tief verletzt" von den Aussagen seines Sohnes gewesen sein. Unter anderem hatte Harry im Talk mit Oprah gesagt, dass das Verhältnis zu Charles "zerrüttet" sei. Von der Aussprache im Anschluss an die Beerdigung habe sich Harry "mehr erwartet", doch sein Vater sei weiterhin sehr verletzt. "Es gibt eine Menge Misstrauen und die Nerven liegen noch blank", so ein Palast-Insider.

Trotzdem habe Charles gehofft, seinen Sohn nochmals treffen zu können, wenn sich die Emotionen nach der Trauerfeier wieder etwas beruhigt haben.Doch Harry hatte ganz offenbar andere Pläne und ist zurück in die USA geflogen.