Sechs Monate nach ihrer Geburt

Prinz Charles durfte Enkelin Lilibet immer noch nicht kennenlernen

Prinz Charles ist traurig darüber, dass er keinen Kontakt zu Enkelin Lilibet hat
Prinz Charles ist traurig darüber, dass er keinen Kontakt zu Enkelin Lilibet hat
© dpa, Jane Barlow, pte sab

08. Dezember 2021 - 9:05 Uhr

Prinz Charles kennt Enkelin Lilibet nicht

Prinz Charles (73) ist fünffacher Opa. Doch es ist kein Geheimnis, dass er nur zu einem Teil seiner Enkel ein enges Verhältnis hat. Mit den beiden Kinder seines jüngsten Sohnes Prinz Harry (37) hat der britische Thronfolger kaum Kontakt. Und nicht nur das. Seine Enkelin Lilibet Diana, die im Juni zur Welt kam, hat er noch gar nicht kennengelernt. Der Grund: Die Familie lebt seit dem Megxit tausende Kilometer entfernt in Kalifornien – und das Verhältnis zwischen Charles und Harry soll momentan auf einem absoluten Tiefpunkt sein.

Charles leidet unter Distanz zu Lili

Nach der Geburt von Lilibet Diana hatten Prinz Charles und seine Ehefrau Herzogin Camilla (74) eine Glückwunsch-Nachricht an Harry und Meghan veröffentlicht. "Wir wünschen ihnen während dieser besonderen Zeit alles Gute", schrieb das Paar auf seinem Social-Media-Account. Und auch die anderen Familienmitglieder gratulierten den frischgebackenen Eltern mit Instagram-Posts. Wenig später wurde berichtet, dass Harry und Meghan "der Königin per Videoanruf Baby Lilibet vorgestellt haben, nachdem sie aus dem Krankenhaus zurückgekehrt waren". Ob weitere Familienmitglieder wie Opa Charles an dem Anruf beteiligt waren, blieb unkommentiert.

Und jetzt, sechs Monate später, scheint sich an der Situation immer noch nichts geändert zu haben. Laut Insidern hat bisher niemand aus der royalen Familie die kleine Lili persönlich kennengelernt. Eine Tatsache, die Charles extrem zu schaffen macht, wie vor Kurzem bekannt wurde. Der Prinz soll im November bei seinem Besuch am Jordan sogar extra Weihwasser für die Taufe seiner Enkelin mitgenommen haben. Aber, ob und wann er dieses besondere Geschenk übergeben kann, ist ungewiss.

Keine Versöhnung zu Weihnachten

In den vergangenen Wochen schien es so, als wäre im britischen Königshaus etwas Ruhe eingekehrt und es hieß sogar, dass sich Prinz Charles und Prinz Harry wieder annähern. Aber eine endgültige Versöhnung liegt wohl noch in weiter Ferne. Denn die große räumliche Distanz macht persönliche Treffen enorm schwierig. Vater und Sohn sollen laut einer palastinternen Quelle schon lange nicht mehr "richtig miteinander gesprochen" haben. Gesehen haben sich die beiden Royals zuletzt bei der Beerdigung von Prinz Philip (†99) im April. Als Harry im Juli zur Enthüllung der Diana-Statue in London war, kam es zu keinem Treffen mit seinem Vater. Seitdem sollen Charles und sein Sohn nur wenige "angespannte" Telefongespräche geführt haben.

Und auch zum Fest der Liebe wird es keine gegenseitigen Besuche geben. Harry und Meghan verbringen Weihnachten mit ihren Kindern in Amerika und zum dritten Mal in Folge nicht mit der königlichen Familie in Großbritannien. Royale Fans hoffen, dass das bevorstehende Platin-Jubiläum von Queen Elizabeth (95) die entzweiten Parteien wieder zusammen wird. Die Sache hat nur einen klitzekleinen Haken: Die Feierlichkeiten sollen Anfang Juni 2022 stattfinden – wenige Tage vor Lilibets ersten Geburtstag. (tma)