Prinz Andrew: Keine Einladung zu Prinz Philips 100. Geburtstag?

Prinz Philip (l.) mit Prinz Andrew auf dem Weg zum Gottesdienst in Sandringham.
© imago images/Paul Marriott, SpotOn

15. September 2020 - 16:03 Uhr

Feierlichkeiten 2021

Prinz Philip wird am 10. Juni 2021 100 Jahre alt. Und obwohl bis dahin noch einige Monate Zeit sind, soll der Palast bereits planen, wie die größeren Feierlichkeiten aussehen werden. Einer ist dabei offenbar nicht willkommen: Prinz Andrew (60).

Ob es eine Geburtstagsparade für Philip geben wird, scheint noch unklar zu sein. Aber die "Sun" berichtet, dass bereits Planungen für eine Fotoausstellung laufen - Insidern zufolge mit der Anweisung, dass es nicht zu viele Hinweise auf Prinz Andrew darin geben soll. Der Sohn von Prinz Philip und Queen Elizabeth II. (94) musste wegen seiner Freundschaft zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (1953-2019) im vergangenen Jahr von seinen royalen Pflichten zurücktreten.

Wie viel ist von Andrew zu sehen?

Laut der "Sun" soll es "eine Warnung von oben" geben, was Andrew betreffe. "Er wird so wenig wie möglich einbezogen", sagte eine anonyme Quelle demnach über die Fotoausstellung. Man könne ihn nicht ganz rauslassen. Aber seine Beziehung zu seinem Vater in den vergangenen Jahren soll demnach keine große Rolle spielen. "Das erweist sich offensichtlich als schwierig, weil er sein Sohn ist und seine Rolle in der Familie heruntergespielt wird." Zu Prinz Andrews 60. Geburtstag im Februar hatte der Palast ebenfalls schon auf große Feierlichkeiten verzichtet.

Prinz Andrew und der Epstein-Skandal

Virginia Roberts Giuffre (37), die ein Opfer Epsteins gewesen sein soll, behauptet, sie sei mehrmals zum Sex mit Prinz Andrew gezwungen worden. Beim ersten Mal sei sie gerade mal 17 Jahre alt gewesen. Der britische Royal streitet die Vorwürfe allesamt ab. In einem TV-Interview für "Newsnight" sprach der Prinz im November 2019 über seine Beziehungen zu Epstein. Prinz Andrew war nach dem Interview, das zum PR-Desaster geriet, von seinen royalen Aufgaben zurückgetreten. Er hatte die Taten Epsteins darin nicht verurteilt und auch kein Mitgefühl für die Opfer gezeigt.

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