Diese Vitamine machen ihn zum idealen Snack

Das macht Äpfel so gesund

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5. Oktober 2019 - 18:00 Uhr

Klein, rund und voller Energie

Herbstzeit ist Apfelzeit! Ein guter Grund, sich das heimische Obst mal genauer anzuschauen. Denn der Apfel ist das unangefochtene Lieblingsobst der Deutschen. Er gilt als sehr gesund, schmeckt gut und lässt sich vielseitig verarbeiten. Wie lautet das englische Sprichwort so schön? "An apple a day keeps the doctor away!" ("Ein Apfel pro Tag hält den Doktor fern").

Aber wie gesund sind Äpfel wirklich und welche Unterschiede gibt es zwischen den verschiedenen Apfelsorten?

Sind Äpfel wirklich so gesund?

Äpfel sind gesund, so viel steht fest. Aber der gesamte Obstbedarf ist mit dem berühmten "einen Apfel am Tag" natürlich längst nicht gedeckt. Dennoch stecken Äpfel voller Vitamine, Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen. Vor allem Letztere sind in hohen Mengen enthalten, was das Obst besonders wertvoll macht. Außerdem enthalten Äpfel im Vergleich zu anderen Obstsorten wenig Zucker - dieser Wert variiert jedoch je nach Sorte.

Alte Apfelsorten sind besonders gesund

Besonders reichhaltig an gesunden Inhaltsstoffen sind die alten Apfelsorten:

  • Boskoop
  • Cox Orange
  • Idared
  • Cox Orange,
  • Gravensteiner
  • Goldparmäne
  • Roter Jonathan.

Sie gelten insgesamt als gesünder. Der Grund: Sie sind weniger verarbeitet als neuere Apfelsorten, wie beispielsweise Fuji oder der beliebte Pink Lady. Bei den neueren Sorten werden die gesunden Inhaltsstoffe quasi rausgezüchtet, um die Äpfel süßer zu machen und weniger schnell braun werden.

Wundermittel Apfel

Äpfel sind wahre Gesundheits-Allrounder: Neben sekundären Pflanzenstoffen stecken Flavonoide, Catechine und Kaempferol in Äpfeln. Allesamt Wirkstoffe, die antioxidative Eigenschaften habe. Das heißt, sie wirken entzündungshemmend und schützen vor freien Radikalen, welche Herzkreislauf-Erkrankungen, Krebs und Arthritis begünstigen können.

Außerdem sind Äpfel sehr ballaststoffreich - darüber freut sich unser Darm ganz besonders. Der Ballaststoff Pektin soll außerdem den Blutzuckerspiegel konstant halten und so das Hungergefühl dämpfen. Vitamin C und Kalium runden das nährstoffreiche Spektrum des Apfels ab.

Kleiner Tipp: Beim Apfel unbedingt die Schale mitessen, denn unter ihr stecken die meisten Nährstoffe (aber nicht vergessen, den Apfel vorher zu waschen)!

So lagern Sie Äpfel richtig!

Grundsätzlich gilt: Frische Früchte, die keine Schäden aufweisen, lassen sich generell recht lange lagern. Am besten eignen sich für die Lagerung dunkle Kellerräume, die eine Temperatur von circa 8-10 Grad haben und etwas feucht sind. Eine hohe Luftfeuchtigkeit hält das Obst knackig. Sie können Ihre Äpfel natürlich auch im Kühlschrank (am besten im Obstfacht) lagern. Einfrieren können Sie Äpfel nur, wenn Sie diese vorher verarbeiten. Als Mus oder Kompott können Äpfel in geeigneten Behältern oder Gefrierbeuteln 6-12 Monate lang aufbewahrt werden.

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