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Portugal: Selfie am Abgrund - zwei Touristen stürzen in Lissabon in den Tod

Touristen in Portugal beim Selfie-Knipsen in Tod gestürzt
Erst am nächste Morgen wurden das Paar in Lissabon am Strand gefunden - tot. © imago stock & people, imago

Paar stürzt von 30 Meter hoher Mauer

Das Unglück geschah in der Nacht. Das Paar aus Australien wollte am Pescadores-Strand in Ericeira rund 40 Kilometer nordwestlich von Lissabon offenbar ein Selfie machen. Dabei stürzte es gut 30 Meter in die Tiefe.

Müllabfuhr findet Leichen

Touristen in Portugal beim Selfie-Knipsen in Tod gestürzt
Das Paar, das in die Tiefe stürzte, war sofort tot. © iStockphoto, imago

Die 30 Jahre alte Frau und der 40 Jahre alte Mann seien wohl auf der Stelle tot gewesen, teilten die Rettungskräfte mit. "Da wir auf der Mauer ein Handy gefunden haben, deutet alles darauf hin, dass die Opfer ein Selfie machen wollten. Das Gerät ist ihnen wohl aus der Hand gefallen, und als sie sich gestreckt haben, um es zu erreichen, sind sie in die Tiefe gestürzt", wurde der Chef der Hafenmeisterei, Rui Pereira da Terra, von der Zeitung "Público" und anderen Medien zitiert.

Die Leichen wurden den Angaben zufolge von einem Angestellten der Müllabfuhr gefunden, der am frühen Dienstagmorgen den Strand säuberte. Die Polizei nahm Ermittlungen auf, um die genauen Umstände zu untersuchen. Die Möglichkeit eines Verbrechens sei inzwischen aber ausgeschlossen worden, hieß es.

Tödliche Selfie-Sucht

Nicht immer ist es ein Unfall. Auf der Suche nach dem perfekten Bild riskieren viele Menschen bewusst ihr Leben. Gerade Teenager begeben sich zum Fotografieren immer wieder auf Gleise - und zwar nicht auf stillgelegte!

2015 starb eine Schülerin im österreichischen Kaprun auf einer Sommerrodelbahn. Die 15-Jährige wollte in einer Kurve ein Selfie von sich machen und hatte sich dafür abgeschnallt.

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