Pool Champions: Kandidatin Magdalena Brzeska im Interview

© RTL / Ruprecht Stempell

21. Juni 2013 - 14:43 Uhr

Magdalena Brzeska wagt sich trotz Höhenangst aufs Sprungbrett

Magdalena Brzeska wagt sich bei "Die Pool Champions" aufs Sprungbrett. Dabei hat die ehemalige Turnerin und "Let's Dance"-Gewinnerin 2012 Höhenangst und traut sich normalerweise nicht mal aufs Ein-Meter-Brett. Im Interview verrät sie, warum sie dennoch bei "Die Pool Champions" mitmacht und sich den neuen Herausforderungen stellt.

Was reizt Sie an "Die Pool Champions", warum sind Sie bei der Show dabei

Magdalena Brzeska: "Ich liebe Herausforderungen, das kennt man von mir ja schon. Ich bin sehr ehrgeizig und möchte immer Sachen ausprobieren, die ich noch nie gemacht hab. Ob das jetzt ein Halbmarathon ist bei Minus 34 Grad, trotz Höhenangst aus dem Flugzeug zu springen oder auch bei 'Let's Dance' tanzen zu lernen. Ich bin immer für solche Sachen zu haben und erst recht dann, wenn ich dabei meine Ängste überwinden kann. Bei den "Pool Champions" hoffe ich also, meine Höhenangst zu überwinden. RTL, dein Freund und Helfer." (lacht)

Wie bereiten Sie sich auf die Sendung vor und wie sehen Sie ihre Chancen auf den "Pool Champions"-Pokal?

Magdalena Brzeska: "Im Moment bin ich noch sehr, sehr weit davon entfernt, "Pool Champion 2013" zu werden. Ich habe bislang noch gar nicht für die Show trainiert. Darum kann ich auch noch nicht beurteilen, ob ich irgendwelche Chancen habe. Ich weiß noch nicht einmal, ob ich mich überhaupt auf ein Sprungbrett traue. Ich bin noch nie gesprungen. Nicht von einem Ein-Meter-Brett, noch von einem Drei-Meter-Brett, geschweige denn von einem 10-Meter-Turm!"

Was ist bei der Show die größere Herausforderung – das Synchronschwimmen oder das Wasserspringen?

Magdalena Brzeska: "Schwer zu sagen, weil ich beides noch nicht ausprobiert habe. Es kann sein, dass ich durch eine gewisse Körperhaltung Vorteile haben werde. Das Synchronschwimmen sieht zumindest etwas nach Ballett aus, aber im Wasser ist das natürlich noch einmal etwas ganz anderes als in einem Ballettstudio an der Stange. Ich werde bestimmt viel Chlorwasser schlucken."

Sie sind 26-fache Deutsche Meisterin in der Rhythmischen Sportgymnastik – ist Ihnen der Sieg dadurch schon sicher?

Magdalena Brzeska: "Viele denken, dass ich als Turnerin wahnsinnig große Vorteile beim Wasserspringen habe. Aber viele verwechseln dabei Rhythmische Sportgymnastik mit Kunstturnen. Das hat nichts mit einem Salto oder so zu tun, ich habe noch nie in meinem Leben einen Salto gesprungen! Von daher ist das für mich etwas komplett Neues plus die Überwindung, erst einmal den Sprungturm hinaufzuklettern und dann auch noch runterzuspringen. Synchronschwimmen hat zumindest ein bisschen Ähnlichkeit mit der Rhythmischen Sportgymnastik, damit muss ich mich jetzt intensiv auseinandersetzen. Außerdem gibt's natürlich auch tolle Glitzeranzüge." (lacht)

"Die Pool Champions"-Kandidatin Magdalena Brzeska hat kein Schwimmabzeichen

In der Show geht es um Wassersportarten. Schwimmen sie privat gerne?

Magdalena Brzeska: "Ich bin eigentlich jemand, der sich im Freibad lieber sonnt als zu schwimmen. Früher habe ich mich immer gefragt, warum die Leute vom Sprungturm springen. Ich konnte diese Begeisterung nie verstehen und dachte, ich würde mich das selbst nie trauen. Und bei den "Pool Champions" muss ich jetzt selbst ran. Ich bin sehr ehrgeizig und trainiere wahnsinnig viel und auch gerne. Ich starte noch diese Woche mit dem Training für die Show. Erst mal auf dem Land, das ist von Vorteil – und dann geht's ins Wasser."

Sind Sie eine gute Schwimmerin?

Magdalena Brzeska: "Brustschwimmen sieht bei mir lustig aus: Immer mit dem Kopf über Wasser, Hauptsache, die Haare werden nicht nass. Rückenschwimmen ist auch interessant, weil ich meistens in die falsche Richtung schwimme. Ich bin da völlig orientierungslos. Falls es also tatsächlich zu einem "Swim-Off" kommen sollte bei Punktegleichstand, dann bin ich schon mal sehr gespannt. Aber auch das werde ich trainieren."

Wann haben Sie schwimmen gelernt? Haben Sie auch Schwimmabzeichen?

Magdalena Brzeska: "Als Kind hatte ich gar keine Zeit, irgendwelche Schwimmabzeichen zu machen. Ich habe meine Kindheit komplett in der Turnhalle verbracht und war wirklich selten schwimmen. Am liebsten schwimme ich bequem auf einer Luftmatratze. Jetzt ist's aber aus mit bequem, das hat sich erledigt. So, wie ich beim Schwimmen aussehe, wirkt das wie selbst beigebracht. Ich sage mal so: Ich halte mich über Wasser."

Ist es für Sie eine Überwindung, vor einem so großen Publikum in einem Badeanzug oder einem Kostüm beim Synchronschwimmen aufzutreten?

Magdalena Brzeska: "Ich bin ja bereits im Turnanzug vor einem großen Publikum aufgetreten. Einen großen Unterschied gibt's da nicht, außer ein paar Jahren Zeit und zwei Kindern, die mittlerweile dazwischen liegen. (lacht) Aber ich habe noch ein paar Wochen Zeit und allein durch das Training wird sich meine Figur hoffentlich noch etwas verändern. Ich bin ehemalige Sportlerin, zweifache Mama und kein Model, da dürfen die Zuschauer gerne ein Auge zudrücken." (lacht)

Wen sehen Sie als größten Konkurrenten bzw. Konkurrentin im Wettbewerb?

Magdalena Brzeska: "Ich glaube, wir haben alle die gleichen Voraussetzungen. Erfahrung im Synchronschwimmen hat glaube ich noch niemand. Vom Turm werden sicher schon einige gesprungen sein - außer mir. Ich bin noch nicht einmal vom Ein-Meter-Brett gesprungen. Ich werde ab dieser Woche aber gar nicht mehr aus dem Schwimmbad rauszubekommen sein. Ich fange direkt an – volles Programm. Kondition, Krafttraining, Schwimmen, Springen, Synchronität – ich bin bereit!"