Täter könnten versuchen, nach Polen zu gelangen

Polnische Pflegerin aus Aspach entführt - Polizei warnt vor Anhaltern

© Polizei

8. Juni 2019 - 21:42 Uhr

Fahrer sollten im deutsch-französischen Grenzgebiet keine Anhalter mitnehmen

Nach der mutmaßlichen Entführung von Jolanta Szewczyk, einer Pflegerin aus Aspach (Baden-Württemberg), hat die Polizei Autofahrer davor gewarnt, im deutsch-französischen Grenzgebiet Anhalter mitzunehmen. Das Wohnmobil, in dem die Frau wohl verschleppt wurde, ist in Frankreich in einem Wald bei Straßburg entdeckt worden. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Täter sich noch im Grenzgebiet aufhalten und möglicherweise versuchen, als Anhalter nach Polen zu gelangen.

Die aus Polen stammende 47-jährige Jolanta Szewczyk wird seit Montag vermisst. Die Polizei geht davon aus, dass ihr 51 Jahre alter Ex-Freund, Maciej Iwanczyk, und ein 23-jähriger Komplize, Krzystof Trzesicki, die Frau entführt haben könnten. Beide Männer stammen ebenfalls aus Polen.

Maciej Iwanczyk (51) und Krzystof Trzesicki (23).
Maciej Iwanczyk (51) und Krzystof Trzesicki (23).

Unter anderem mit einem Hubschrauber hat die Polizei in Frankreich das Waldstück abgesucht, in dem sich die Spur der Vermissten verläuft. Die Ermittler bitten um Zeugenhinweise. Wer die Gesuchten seit Montag gesehen habe, solle die Hinweistelefon-Nummer anrufen: 00 49 7151 950 333.