Polizisten bei Pegida-Demo in Frankfurt attackiert

24. Februar 2015 - 16:01 Uhr

Proteste in Kassel dagegen friedlich

In aufgeheizter Atmosphäre haben Anhänger der islamkritischen Pegida-Bewegung in der Frankfurter Innenstadt erneut eine Kundgebung veranstaltet. Gegendemonstranten hätten mit Flaschen, Eiern und Farbbeuteln geworfen, berichtete die Polizei. Ob es Verletzte gegeben habe, sei nicht bekannt, so ein Sprecher. Die Beamten seien angegangen worden, weil sie die Pegida-Demonstranten vor Übergriffen geschützt hätten.

Den Angaben zufolge standen rund 1.000 Gegendemonstranten etwa 60 Pegida-Anhängern gegenüber. Die Pegida-Sympathisanten hätten diesmal sogar einen etwa 300 Meter langen Aufmarsch realisieren können. In Kassel liefen die Kagida-Demo und die Kundgebung der Gegendemonstranten nach Polizei-Angaben "friedlich" ab. "Es kam zu keinen Störungen", sagte ein Polizeisprecher. 60 Kagida-Anhänger standen etwa 180 Gegendemonstranten mehrerer Gruppen gegenüber, wie die Beamten berichteten. Die Bewegung 'Kassel gegen die Islamisierung des Abendlandes' (Kagida), Ableger der islamkritischen Pegida, demonstriert seit mehreren Monaten montags in Kassel.