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Polizei sucht Schrotflinte des psychisch kranken Ruben F. in Hamburg

Nach Festnahme von Ruben F.

Hamburger Polizei sucht Schrotflinte des psychisch kranken Räubers

Symbolbild Schrotflinte
Symbolbild Schrotflinte
Pixabay

Ermittlungen geben Spur zur Waffe

Drei Wochen war Ruben F. auf der Flucht. Anfang Januar konnte die Polizei den bewaffneten Räuber festnehmen. Von seiner Schrotflinte fehlt jedoch noch immer jede Spur. Jetzt hat die Polizei erste Erkenntnisse und bittet um die Mithilfe der Bevölkerung.

Gesucht wird eine Doppelbockflinte des Herstellers Blaser, Modell F3 Attache

Anfang Dezember überfiel der 27-jährige Ruben F. seinen Halbbruder in einem Büro einer Personalvermittlungsfirma für Pflegekräfte am Hopfenmarkt in Hamburg und erbeutete Geld und Schusswaffen: eine großkalibrige Handfeuerwaffe und eine doppelläufige Schrotflinte. Drei Wochen lang suchten Polizisten aus der ganzen Stadt den psychisch kranken Mann. Mit Suchhunden und der Öffentlichkeit versuchte die Polizei, den gefährlichen bewaffneten Mann zu finden. Schließlich konnten die Beamten den 27-Jährigen in Harvestehude festnehmen, wo er sich an eine sozialpsychische Einrichtung gewandt hatte. Bei Ruben F. fanden die Polizisten ein Jagdmesser und eine Pistole. Die Doppelbockflinte des Herstellers Blaser, Modell F3 Attache, ist jedoch verschwunden.

Zerlegt und in eine Jacke eingewickelt

Ruben F. wurde mittlerweile von der Polizei vernommen und hat Angaben über den Verbleib der Schusswaffe gemacht. Demnach soll er die Schrotflinte in drei Teile zerlegt und in eine Jacke gewickelt in einer S- oder U-Bahn hinterlassen haben. Die Polizei bittet nun Zeugen oder Bürgerinnen und Bürger, die Hinweise auf den Verbleib der Waffenteile oder der Jacke haben, sich unter der Rufnummer 040/4286-56789 beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder an einer Polizeidienststelle zu melden.