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Polizei rettet schlafende Robbe in Bremerhaven und widmet ihr ein Gedicht

Passanten hielten das Tier für tot

Polizei rettet schlafende Robbe - und widmet ihr ein Gedicht

Der kleine Heuler guckt mit großen Kulleraugen in die Kamera
Das Tier ist noch sehr klein, aber schaut - ist es nicht fein?
Polizei Bremen

Es ist wohl die bisher poetischste Rettungsaktion des Jahres: Am Freitag (1.7.) finden Passanten im Kaiserhafen in Bremerhaven eine kleine Robbe, der es augenscheinlich nicht sehr gut geht. Sie alarmieren die Polizei, die aber Entwarnung geben kann: Der Heuler ist definitiv nicht tot, dafür aber krank und geschwächt. Mittlerweile wird das Tier in der Auffangstation in Norddeich wieder aufgepäppelt. Währenddessen haben die Beamten hatten eine unerwartete Muse gefunden.

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Die Polizei, dein Freund und... Dichter

Passanten machten sich Sorgen um den erschöpft wirkenden Seehund.
Passanten machten sich Sorgen um den erschöpft wirkenden Seehund.
Polizei Bremen

Inspiriert durch die Robben-Rettung, hat die Polizei Bremen nämlich keine gewöhnliche Pressemitteilung herausgegeben, sondern die Schreiberlingsfeder gezückt und dem Heuler ein eigenes Gedicht gewidmet:

„Am Freitagabend im Kaiserhafen,

sahen Passanten einen Seehund schlafen.

Dieser war krank, oh Graus-

und die Wasserschutzpolizei rückte aus.

Die Beamten knipsten ein Foto sogleich

und sendeten dieses an die Auffangstation in Norddeich.

Schnell erschien ein Tierschützer vor Ort

und trug die geschwächte Robbe fort.

Nun genießt der Seehund das gute Nordsee-Klima

und bald geht es ihm wieder prima.“

Damit ist die Polizei Bremen vermutlich verantwortlich für den wohl poetischsten Polizeibericht über ein Happy End für einen kleinen Heuler. (xas)